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MAGS.NRW: Nordrhein-Westfalen ist gut auf das Coronavirus vorbereitet

Robert Koch-Institut schätzt Gefahr für Bevölkerung in Deutschland weiterhin als gering ein

Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus (COVID-19) mahnt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gleichermaßen zu Wachsamkeit und Gelassenheit. „Die Ereignisse in Italien zeigen erneut, dass wir es auf globaler Ebene mit einer ernst zu nehmenden Situation zu tun haben.“

An der Bewertung der konkreten Gefahreneinschätzung für Nordrhein-Westfalen habe sich aber bislang nichts geändert. Minister Laumann weiter: „Wir haben aktuell noch keinen bestätigten Infektionsfall. Und das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefahr für die Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin als gering ein. Allerdings müssen wir mit einem Import von Infektionsfällen sowie weiteren Übertragungen und Infektionsketten auch in Nordrhein-Westfalen rechnen. Aber unser Gesundheitssystem ist gut darauf vorbereitet.“ 

Maßgeblich seien die Risikobewertungen und Empfehlungen des RKI, an denen sich auch das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium strikt orientiere. Das RKI erfasst und bewertet stetig die aktuelle Lage – sowohl national als auch international. Das RKI verweist in seiner aktuellen Risikobewertung auf die hohe weltweite Dynamik des Geschehens, stellt aber zugleich fest, dass es gegenwärtig noch keinen Hinweis auf eine anhaltende Viruszirkulation in Deutschland gibt. 

Die Landesregierung arbeitet – unter anderem in Zusammenarbeit mit dem RKI, dem Bundesministerium für Gesundheit, den anderen Bundesländern, den unteren Gesundheitsbehörden und dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) – engagiert daran, Übertragungen ins Land zu verhindern beziehungsweise gegebenenfalls Infektionsketten bestmöglich einzudämmen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt einen sachlichen und umsichtigen Umgang mit der Situation.

Für stetig aktualisierte Lage- und Risikobewertungen verweist es zudem auf die folgenden Informationsquellen:
 

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat darüber hinaus ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Wichtiger Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.