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MAGS.NRW: Minister Laumann: Rund 6,5 Millionen Euro für den Ausbau des Kinderpalliativzentrums der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln

Mit der Einzelförderung von Investitionen in Krankenhäuser ergreift die Landesregierung effektive Maßnahmen gegen die Unterfinanzierung der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen. In diesem Rahmen hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann einen Förderbescheid an die Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln übergeben.

Ziel der mit dem Entfesselungspaket I eingeführten Einzelförderung ist es, die Gesundheitsversorgung zielgerecht zu verbessern, um eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung für die Menschen in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Für das Jahr 2018 wurde vom Land der Förderschwerpunkt „Qualitätsverbesserung der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen sowie der Versorgung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen“ festgelegt.

„Ich freue mich sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen die Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln beim Ausbau des Kinderpalliativzentrums unterstützt. Durch Kooperationen mit anderen Kliniken und Einrichtungen wird die Fachexpertise damit an einem Ort gebündelt. Dies ist gerade bei Seltenen Erkrankungen sinnvoll. Für Kinder und ihre Angehörigen bedeutet dies eine erhebliche Verbesserung der Versorgung, der Behandlungsqualität und der Patientensicherheit. Am Beispiel Datteln zeigt sich, wie wichtig Kooperationen sind. Ich hoffe, dass viele weitere Kliniken diesem Beispiel folgen werden. Die Versorgung in Nordrhein-Westfalen kann nur gemeinsam gestärkt und optimiert werden“, erklärte Laumann bei der Bescheidübergabe.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat der Dattelner Klinik einen Antrag bewilligt, dessen Förderhöhe sich auf rund 6,5 Millionen Euro beläuft. Die Summe soll in den Ausbau der Palliativstation für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene investiert werden. Geplant ist ein Erweiterungsbau für Kinderschmerztherapie und pädiatrische Palliativversorgung.

Der Geschäftsführer der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, Andreas Wachtel, freute sich über die Unterstützung der Landesregierung: „Wir haben nun die Chance, das Thema Kinderpalliativmedizin noch einmal auf breitere Füße zu stellen. Die Förderung erlaubt es uns, mitten im Ruhrgebiet in der Emscher-Lippe Region, ein europaweit einmaliges Kompetenzzentrum für die Palliativversorgung von jungen Menschen mit Seltenen Erkrankungen aufzubauen, von dem insbesondere die Patienten aus Nordrhein Westfalen profitieren werden. Das ist ein wichtiges politisches Signal an die Patienten und ihre Familien, an diese Region und an alle, die sich im Bereich Kinderpalliativversorgung engagieren!“

Für 2018 stehen erstmalig rund 33 Millionen Euro für die Einzelförderung zu Verfügung. Die Einzelförderung ergänzt damit die bewährte Pauschalförderung.

Folgende Personen sind neben Minister Laumann auf dem Bild:
links im Bild: Dr. Thomas Hölscher, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Vestischen Caritas-Kliniken GmbH, rechts: Prof. Boris Zernikow, Chefarzt für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin