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Laumann mit Arbeitnehmerpreis „Eiserner Amboss“ der CDA Dortmund ausgezeichnet

Quelle: www.cda-bund.de
Die Dortmunder CDA-Kreisvorsitzende und heimische Landtagsabgeordnete Claudia Middendorf überreichte den Arbeitnehmerpreis „Eiserner Amboss“ an Karl-Josef Laumann.

Für sein fortwährendes Engagement für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wurde Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Patientenbeauftragter der Bundesregierung und Bundesvorsitzender der CDA, im August im Dortmunder Hüttenhospital ausgezeichnet.

Vor mehr als 180 Gästen überreichte die Dortmunder CDA-Kreisvorsitzende und heimische Landtagsabgeordnete Claudia Middendorf Karl-Josef Laumann den Arbeitnehmerpreis „Eiserner Amboss“. Diesen verleiht die CDA Dortmund in regelmäßigen Abständen an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich u. a. vorbildlich für die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eingesetzt haben und sich arbeitsmarkt- und sozialpolitischen in die Gesellschaft einbringen. Bisherige Preisträger sind u. a. Norbert Blüm und Reinhard Kardinal Marx.

„Einen besseren Namen für einen Arbeitnehmerpreis, als den Titel ‚Eiserner Amboss‘ und einen passenderen Preisträger als Karl-Josef Laumann hätte man nicht finden können“, betonte der Bezirksvorsitzende der CDA Ruhr und 1. stellvertretende CDA-Landesvorsitzende Dennis Radtke in seinem Grußwort. Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg MdL, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken unterstrich in seiner Laudatio den Einsatz Laumanns für Nordrhein-Westfalen, im Sinne der christlichen Soziallehre und zum Wohl der Menschen.

Karl-Josef Laumann zeigte seine Freude über diese Auszeichnung und lobte die Symbolik des Ambosses als Arbeitnehmerpreis. Er betonte die Wichtigkeit der christlichen Soziallehre, durch die die Soziale Marktwirtschaft erst entwickelt werden konnte und die seinen politischen Werdegang stark geprägt habe, und erinnerte daran, dass die Arbeitswelt familiengerecht gestaltet werden müsse. Flexibilität habe Grenzen und dürfe nicht allem untergeordnet werden. „In der Bundesrepublik Deutschland darf es nicht sein, dass der Mensch eine dienende Funktion dem Staat und der Wirtschaft gegenüber hat, sondern Wirtschaft, Staat und Kultur müssen dem Menschen dienen“, erklärte Laumann. Auch solle der arbeitsfreie Sonntag nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, „Familien brauchen diesen Tag!“

Vor dem Hintergrund der sich verändernden Gesellschaft unterstrich Laumann zudem, dass ein Leben in unserer Gesellschaft nicht ohne Toleranz funktionieren kann. Dazu gehöre es, andere Meinungen und Kulturen zu achten. Gleichzeitig habe jeder, der hier leben will, auch das deutsche Grundgesetz zu achten. Es sei nicht tolerierbar, wenn Frauen in Deutschland kein selbstbestimmtes Leben führen könnten.

Abschließend sprach er über die Rolle der Volksparteien und die Aufgabe der CDA in der CDU. Es gehe darum, dass eine Volkspartei davon lebe, die Meinung vieler und nicht allein die Interessen einzelner zu vertreten. In der CDA sehe er daher vielmehr als eine reine Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Partei: „Für mich ist die CDA der Schutzpatron der christlichen Soziallehre innerhalb der CDU.“