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CDA begrüßt Flexirente und plädiert für bessere Erwerbsminderungsrente

Quelle: www.cda-bund.de

Der Gesetzentwurf zur Flexirente ist fertiggestellt und soll von den Koalitionsfraktionen in den Bundestag eingebracht werden.

Der Bundesvorsitzende der CDA Deutschlands, Karl-Josef Laumann, sagt dazu:

Flexirente ermöglicht selbstbestimmten Übergang in den Ruhestand

„Die CDA begrüßt den Gesetzentwurf zur Flexirente. Endlich geht es voran. Durch die Flexirente können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbstbestimmter ihren persönlichen Übergang in den Ruhestand gestalten. Wer freiwillig über die gesetzliche Altersgrenze hinaus arbeiten möchten, kann dies nun auch tun und dabei seine Rente deutlich aufbessern. Längeres Arbeiten ist nun attraktiver. Damit wurde eine richtige und gute Antwort auf den demographischen Wandel gegeben. Es ist aber auch klar, dass nun die Arbeitgeber in der Pflicht sind: Finanzielle Anreize reichen nicht. Arbeitsplätze müssen altersgerecht ausgestaltet werde. Wertschätzung und Zeitsouveränität sind für viele Arbeitnehmer viel entscheidender, wenn es darum geht, den Ruhestand nach hinten zu verschieben. Deshalb sage ich: Die Arbeitgeber haben es in der Hand, ob dieses Gesetz ein Erfolg wird.

Wir brauchen eine bessere Erwerbsminderungsrente

Wir dürfen gerade jetzt nicht die Arbeitnehmer vergessen, die nicht selbstbestimmt entscheiden können, wann sie in den Ruhestand gehen wollen: Weil sie krank sind! Wer heute nach einigen Jahren im Beruf eine schlimme Krankheit bekommt und nicht mehr arbeiten kann, landet viel zu oft in der Armut. Jeder zweite der rund eine Millionen Menschen, die im Alter auf Grundsicherung angewiesen sind, ist erwerbsgemindert. Wir dürfen nicht zulassen, dass Krankheit arm macht. Wer heute wirklich nicht mehr arbeiten kann, muss die gleichen Abschläge auf seine Rente hinnehmen, wie ein Frührentner. Das ist ungerecht! Die CDA fordert deshalb die Abschaffung der Abschläge bei Erwerbsminderung.“