Suche
Suche Menü

Laumann: Gute Arbeit entscheidend gegen Kinderarmut

Quelle: www.cda-bund.de

Eine Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hat ermittelt, dass rund 2 Millionen Kinder in Deutschland in Familien leben, die auf die staatlichen Grundsicherungsleistungen nach SGB-II angewiesen sind. Besonders betroffen sind Kinder mit zwei und mehr Geschwistern und Kinder von Alleinerziehenden.

Der Bundesvorsitzende der CDA Deutschlands, Karl-Josef Laumann, sagt:

Arbeitslosigkeit macht arm

„Armut grenzt aus und raubt Zukunftschancen. Kinderarmut entsteht oft dort, wo die Eltern keine Arbeit oder nur kleine Löhne haben. Auch die Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, Arbeitslosigkeit setzt die ganze Familie einem hohen Armutsrisiko aus.

Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit vorantreiben

Deswegen bekämpft man Armut am besten mit einer guten Arbeitsmarktpolitik. Wenn die Eltern sichere, gut bezahlte Arbeitsplätze haben, können sie auch gut für Ihre Kinder sorgen. Wir müssen deshalb noch mehr zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit tun.

Besondere Bedürfnisse von Alleinerziehenden berücksichtigen 

Vor allem die Alleinerziehenden machen mir sorgen. Wer alleine die Hauptverantwortung für ein  Kind übernimmt, hat es besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt. Ohne Unterstützung aus der Familie führt eine geschlossene Kita oder ein krankes Kind schnell zum Ausnahmezustand. Deshalb brauchen wir nicht nur gute Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder, sondern vor allem auch mehr Verständnis von den Arbeitgebern. Kinder werden viel zu oft als Einstellungshindernis gesehen.“