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Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung ist Auditor der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland

Quelle: patientenbeauftrager.de

Der Auditor für die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) steht fest: Die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbh (gsub) übernimmt ab heute diese Aufgabe. UPD und gsub hatten in der vergangenen Woche den entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Die Auditorentätigkeit wird dabei innerhalb der gsub insbesondere durch die Prokuristin, Frau Gabriele Fellermayer, übernommen. Zuvor hatten der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann und der Beirat der UPD der Auftragsvergabe an die gsub zugestimmt. Der Auditor wird als neu geschaffenes Instrument zusätzlich über die Unabhängigkeit und Neutralität der UPD wachen und dem Patientenbeauftragten und dem Beirat zur Seite gestellt. Dazu erhält der Auditor u. a. Zugang zu allen Dokumentationen und Qualitätssicherungsinstrumenten der UPD sowie ein uneingeschränktes Auskunftsrecht.

Staatssekretär Laumann lobt die Entscheidung: „Die Unabhängigkeit und Neutralität der UPD wird noch einmal deutlich gestärkt. Die gsub versteht sich als soziale Unternehmensberatung und als Dienstleister im öffentlichen Auftrag. Sie verfügt über eine jahrzehntelange Fachkompetenz bei der Entwicklung, Umsetzung und Begleitung von Förderprogrammen. Mein Eindruck ist: Da sind Profis mit Herz und Verstand am Werk. Die kontinuierliche Kontrolle der Arbeit der UPD und die enge Abstimmung der gsub mit dem Beirat und mir wird für größtmögliche Transparenz sorgen.

Laumann begrüßt darüber hinaus, dass nach einer europaweiten Ausschreibung und der Beratung im Beirat inzwischen auch der Zuschlag für die Evaluation der UPD in der aktuellen Förderphase erfolgt ist. Den Auftrag hierfür hat der GKV-Spitzenverband im Einvernehmen mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung an die Prognos AG vergeben. „Die wissenschaftliche Begleitforschung wird prüfen, ob das Regelangebot der UPD die Ziele einer unabhängigen Patientenberatung erreicht, sprich: ob zum Beispiel die Bürgerinnen und Bürger die UPD gut erreichen können und auch gut beraten werden. Auch das stärkt die Qualität der Patientenberatung in Deutschland noch einmal deutlich“, sagt Laumann.