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CDA fordert Stärkung der gesetzlichen Rente und verpflichtende zweite Säule

Der CDA-Bundesvorstand hat sich am 23. April intensiv mit dem Thema Rente beschäftigt und fordert noch in dieser Legislaturperiode nötige Reformen anzugehen. Der Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann fasst die Forderungen zusammen: „Die gesetzliche Rente ist die erste und wichtigste Säule der Altersvorsorge. Sie muss für alle verpflichtend sein, die nicht in anderen Versorgungswerken abgesichert sind. Insbesondere die Selbstständigen brauchen obligatorische, pfändungssichere Rentenansprüche.

Wer ein Leben lang gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, muss sich darauf verlassen können, im Alter eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu beziehen. Deshalb muss das Rentenniveau vor allem für die Zeit nach 2030 stabilisiert werden.

Ein solides Alterssicherungssystem braucht eine tragfähige kapitalgedeckte Säule. Diese muss verpflichtend für alle sein. Dazu braucht es ein einfaches und kostengünstiges Standardprodukt. Am besten kann ein solches in der zweiten Säule (Betriebsrente) organisiert werden.

Die Absicherung von Erwerbsminderung muss deutlich verbessert werden. Wer nach jahrelanger Arbeit krankheitsbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden muss, darf nicht in die Grundsicherung rutschen.“