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Laumann: „Karl Arnold wollte Grenzen überwinden – in Religion und Politik“

Quelle: www.cda-bund.de

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat am Samstag des Mitbegründers der Einheitsgewerkschaft und ehemaligen CDA-Bundesvorsitzenden Karl Arnold gedacht. Anlass war Arnolds Ernennung zum Düsseldorfer Oberbürgermeister vor 70 Jahren. Ein Jahr später, 1947, wurde er erster frei gewählter Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens.

In seiner Laudatio bei der Feierstunde in Düsseldorf erinnerte der amtierende CDA-Chef Karl-Josef Laumann an Arnolds Verdienste für die christlich-soziale Bewegung: „Karl Arnold hat durch seinen politischen und gewerkschaftlichen Einsatz aus dem Klassenkampf eine sozialpolitische Partnerschaft entwickelt. Ich bin stolz, dass wir ihn als Vorsitzenden hatten, und es ist für mich ein Ansporn, die christliche-soziale Idee immer weiter zu entwickeln!“

Arnold habe sich Zeit seines Lebens für eine solidarische Gesellschaft eingesetzt und wäre heute mit Sicherheit „glühender Verfechter des Euro und des Schengener Abkommens“. Denn „Grenzen überwinden, in Religion und Politik“ sei Arnolds Ziel gewesen, sagte Laumann.