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Münsterland-CDU sieht Ruhrgebiets-Forderungen mit Gelassenheit

Karl-Josef Laumann

Karl-Josef Laumann

Die münsterländische CDU hat mit Gelassenheit auf den parteiübergreifend formulierten Forderungskatalog von Bundes- und Landespolitikern aus dem Ruhrgebiet reagiert. „Es ist gut, wenn es einen parteiübergreifenden Konsens gibt, was gut für das Ruhrgebiet ist. Von einem starken Ruhrgebiet profitiert letztlich auch Westfalen und damit auch das Münsterland“, sagte der CDU-Bezirksvorsitzende Karl-Josef Laumann. Allerdings müsse auch das Münsterland seine Interessen artikulieren und geschlossen vertreten. „Da müssen wir auch mal unsere westfälische Bescheidenheit ablegen und uns mit unseren Stärken präsentieren, wenn wir deutlich machen wollen, unter welchen Voraussetzungen wir einen noch größeren Beitrag zur Entwicklung NRWs leisten können“, sagte der CDU-Politiker.  Laumann nannte als Beispiele die Sicherung des Flughafens Münster/Osnabrück oder den Ausbau des Breitbandnetzes im ländlichen Raum.

„Wir müssen in den Münsterland-Kommunen immer auch das regionale Interesse im Blick haben“, sagte der CDU-Bezirksvorsitzende Karl-Josef Laumann. Außerdem sei die Stärkung der Region nicht nur eine Aufgabe der Politik und der Kammern, sondern auch eine der Unternehmen. „Überall dort wo es starke Regionalinitiativen gibt wie zum Beispiel im Ruhrgebiet oder in Ostwestfalen-Lippe stehen starke und engagierte Unternehmen dahinter“, sagte Laumann.  Die Aktion Münsterland, der heutige Münsterland e.V., sei einst Vorreiter der Regionalinitiativen in Nordrhein-Westfalen gewesen, sei mittlerweile aber ins Hintertreffen geraten.

Laumann sprach sich auch für eine stärkere Profilierung Westfalens insgesamt aus. „Wir brauchen starke Teilregionen, aber auch einen starken westfälischen Landesteil“, sagte Laumann. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, aber auch die Westfalen-Initiative seien hier wichtige Institutionen, die genutzt und gestärkt werden müssten.