Suche
Suche Menü

CDA Bund: Pflege-Mindestlohn auch für zusätzliche Betreuungskräfte

Quelle: www.cda-bund.de

Ab heute gilt auch für die zusätzlichen Betreuungskräfte in den stationären Pflegeeinrichtungen der höhere Pflege-Mindestlohn. „Gute Pflege braucht auch eine umfassende Betreuung. Das muss uns etwas wert sein. Darum ist heute nicht nur ein guter Tag für unsere zusätzlichen Betreuungskräfte, sondern auch für die Pflegebedürftigen und die Pflegefachkräfte“, erklärte der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann. Die Ausweitung des Pflege-Mindestlohns führe dabei nicht zu Mehrkosten für die Pflegebedürftigen, da die Gehälter der zusätzlichen Betreuungskräfte vollständig von den Pflegekassen bezahlt würden.

Hintergrund:

Bislang galt für die zusätzlichen Betreuungskräfte der allgemeine Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. Ab dem 1. Oktober 2015 gilt auch für sie der höhere Pflege-Mindestlohn. Dieser beträgt in den alten Bundesländern (einschließlich Berlin) mindestens 9,40 Euro je Stunde und in den neuen Bundesländern 8,65 Euro je Stunde. Zum 1. Januar 2016 wird der Pflege-Mindestlohn auf 9,75 Euro bzw. 9,00 Euro je Stunde erhöht.

Die zusätzlichen Betreuungskräfte sollen über die normale Versorgung hinaus das Leben der Pflegebedürftigen abwechslungsreich gestalten und mit ihnen beispielsweise malen, kochen oder einen Spaziergang machen. Sie dürfen dabei nur unter Anleitung qualifizierter Pflegekräfte arbeiten. Mit Inkrafttreten des ersten Pflegestärkungsgesetzes am 1. Januar 2015 können alle Pflegebedürftigen in den stationären Pflegeeinrichtungen von den Angeboten der speziell qualifizierten Kräfte profitieren. Die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte wird dabei von rund 25.000 auf bis zu 45.000 nahezu verdoppelt.