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CDA: Grundrecht auf Asyl ohne Einschränkungen

Quelle: www.cda-bund.de

Der CDU-Sozialflügel CDA unterstützt Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingspolitik. „Es ist richtig, Menschen in Not bei uns eine Bleibe zu geben“, sagte der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann bei einer CDA-Vorstandssitzung in Frankfurt. Das Grundrecht auf Asyl müsse ohne Wenn und Aber gelten. „Das ist eine Lehre aus unserer Geschichte und gerade für uns Christdemokraten ein Anspruch aus unserem christlichen Menschenbild“, sagte Laumann.

Der CDA-Vorstand hält rasche Asylverfahren für entscheidend. Wer abgelehnt werde, müsse auch in seine Heimat zurückkehren. Viele Menschen blieben aber mittel- bis langfristig. Sie müssten in die Gesellschaft integriert werden. „Und die Schlüssel zur Integration sind Sprache, Bildung und Arbeit“, sagte Christian Bäumler, erster stellvertretender CDA-Bundesvorsitzender.

Die Kommunen dürften mit der Aufnahme der Flüchtlinge nicht allein gelassen werden. Die CDA begrüßt es daher, dass der Bund mehr Geld bereitstellt. Der CDU-Sozialflügel appelliert an die Bundesländer, zu gewährleisten, dass das Geld auch vor Ort ankommt.

Karl-Josef Laumann dankt all denen, die sich für Flüchtlinge einsetzen: „Die Hilfsbereitschaft ist enorm. Deutschland zeigt ein freundliches Gesicht.“ Professionelles Management der Versorgung der Flüchtlinge und ehrenamtliches Engagement müssten Hand in Hand gehen.

Die CDA macht sich für eine Bekämpfung der Fluchtursachen stark. „Dazu gehören neben der internationalen Friedenspolitik auch die Entwicklungspolitik und der Klimaschutz“, sagte Christian Bäumler.