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CDA Bund: CDA-Konferenz zum Weltfrauentag: Kramp-Karrenbauer und Laumann fordern eine familiengerechtere Arbeitswelt

Quelle: www.cda-bund.de

Mehr Aufmerksamkeit für frauenpolitische Themen, eine familiengerechtere Arbeitswelt: Das forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten Frauenpolitischen Konferenz der CDA am Samstag in Frankfurt/Main. Karin Möhle (Vorsitzende der AG Frauen in der CDA) freute sich über die gute Resonanz: 70 Gäste aus Politik und Gesellschaft kamen in das katholische Tagungszentrum Haus am Dom. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer riss ihr Auditorium mit ihrem Plädoyer für eine engagierte Frauenpolitik mit. Sie forderte die Unionsparteien auf, noch mehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun – für Mütter und Väter. Still wurde es im Saal, als sie daran erinnerte, dass Mädchen und Frauen in einigen Teilen der  Welt als „minderwertig“ betrachtet, benachteiligt und sogar bedroht werden. Teilweise sei es geradezu „lebensgefährlich“ als Frau geboren zu werden, so Kramp-Karrenbauer. Sie lobte das Engagement der Frauen in der CDA am Equal Pay Day, dem weltweiten Aktionstag für gleiche Lohnchancen für Frauen und Männer. In diesem Jahr wird er am 20. März begangen – die Frauen-AG organisiert vielerorts Stände und Verteilaktionen.

Auch der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann forderte, die Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt an die Bedürfnisse von Familien anzupassen. Auch Führungskräfte müssten Vater und Mutter sein können, ohne Nachteile im Job in Kauf nehmen zu müssen. Nachdrücklich plädierte Laumann, der Pflegebevollmächtigter und Patientenbeauftragter der Bundesregierung ist, für eine bessere Bezahlung in den sozialen Berufen – die ja vor allem Frauen ergreifen.

Am Nachmittag diskutierten die Gäste in Foren über Altersarmut, Minijobs und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.  Als Impulsgeberinnen und Impulsgeber waren dabei: Petra Müllenbach (Vorstandsmitglied der AG Frauen in der CDA), Elke Hannack (stellvertretende Bundesvorsitzende von CDA und DGB) und Christian Bäumler (erster stellvertretender CDA-Bundesvorsitzender). Moderiert wurde die Konferenz von Dagmar König (stellvertretende Bundesvorsitzende der AG Frauen in der CDA). Zu den Gästen zählten Matthias Zimmer (stellvertretender CDA-Bundesvorsitzender), der als Frankfurter Bundestagsabgeordneter ein Grußwort hielt, und der CDU-Europaabgeordnete Thomas Mann.