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Karl-Josef Laumann zu Gast bei den Vorstandswahlen des CDA-Kreisverband Steinfurt

Der neu gewählte Vorstand mit Karl-Josef Laumann (5. v. l.)

Hagedorn als Kreisvorsitzender bestätigt

Der neu gewählte Vorstand mit Karl-Josef Laumann (5. v. l.)

Der neu gewählte Vorstand mit Karl-Josef Laumann (5. v. l.)

Die Kreisversammlung des Kreisverbandes Steinfurt der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der turnusmäßigen Vorstandswahlen. Im gut gefüllten Versammlungsraum der Gaststätte Ruhmöller in Saerbeck standen zahlreiche Wahlgänge auf dem Programm, bei denen der Vorstand und insbesondere der Kreisvorsitzende Karl-Heinz Hagedorn mit eindrucksvollen Ergebnissen in ihren jeweiligen Ämtern bestätigt wurden. Ihm zur Seite als Stellvertreter stehen auch in den kommenden zwei Jahren Günther Gromotka und Heinz Thalmann. Bestätigt wurden außerdem Hagen Libeau als Schriftführer und Dr. Martin Schwarz als Pressereferent. „Dass der CDA-Kreisverband Steinfurt auf einem guten Weg ist“, so Hagedorn, „zeigt sich auch bei den Beisitzern, wo wir mit Lukas Münstermann, Yessica Rode und Maximilian Scholten gerade auch junge Menschen für CDA-Themen gewinnen konnten.“

v. l. n. r.: Alfred Upaus, Karl-Heinz Hagedorn, Karl-Josef Laumann, Maria Imorde, Günther Gromotka und Werner Althoff

v. l. n. r.: Alfred Upaus, Karl-Heinz Hagedorn, Karl-Josef Laumann, Maria Imorde, Günther Gromotka und Werner Althoff

Im Anschluss an die Vorstandswahlen ehrte Karl-Heinz Hagedorn verdiente Mitglieder des CDA-Kreisverbandes und überreichte die Urkunden und kleinen Präsente unter anderem an Günther Gromotka für 30 Jahre, Werner Althoff und Maria Imorde für 40 Jahre und Alfred Uphaus sogar für 50 Jahre Mitgliedschaft. Die Jubilare nutzten die Gelegenheit und ließen in aller Kürze die für sie wichtigsten Stationen ihrer Zeit beim CDA-Kreisverband Steinfurt Revue passieren. Maria Imorde, u.a. Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und langjährige Schöffin beim Jugendgericht in Rheine, würdigte die Mütterrente als herausragende Leistung der CDA und dankte dafür Karl-Josef Laumann. Diese helfe auch vielen Müttern im Kreis Steinfurt. Alfred Uphaus erinnerte an die gemeinsame Zeit mit Werner Althoff im Rat der Stadt Rheine, dem er von 1969-1977 angehört hatte.

Karl-Josef Laumann, CDA-Bundesvorsitzender und Patientenbeauftragter der Bundesregierung, griff in seinem Vortrag das Thema Mütterrente auf und ging vor allem auf die Gestaltungsmöglichkeiten der CDA in der Großen Koalition ein. Seiner Einschätzung nach „kann und darf ein Industriestaat wie Deutschland kein Vorreiter für den Niedriglohn sein“. Dennoch gibt es bis 2017 noch genug zu tun, wofür er als Beispiele die als viel zu bürokratisch geltenden Dokumentationspflichten beim Mindestlohn und die unzureichenden Standards der Erwerbsunfähigkeitsrente nannte. Die positive Entwicklung bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverträgen, die im Kreis Steinfurt beinahe das Niveau der Vollbeschäftigung erreicht hätten, dürfe nicht ungenutzt bleiben, wenn es um notwendige Reformen ginge, so Laumann. Als Beispiel nannte er die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. „Geld pflegt nicht!“, so sein unmissverständlicher Standpunkt, wenn es um die Entlastung der Beschäftigten im Pflegebereich und um deren angemessene Bezahlung geht. Außerdem müssten die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik wieder mehr Gewicht bekommen, was aber im Augenblick angesichts der Situation in der Ukraine oder auf der Arabischen Halbinsel nur schwer umzusetzen sei. Die anschließende Aussprache bot denn auch Gelegenheit, vertieft auf Einzelfragen zur Rente mit 63, auf die besonderen Probleme von behinderten und älteren Arbeitnehmern sowie auf das Dauerthema Befristung in den Arbeitsverträgen einzugehen. Damit endete dann auch die Versammlung, die Karl-Heinz Hagedorn mit einem besonderen Dank an Karl-Josef Laumann schloss.