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Laumann fordert mehr Engagement im Kampf gegen Hausärztemangel

Quelle:www.patientenbeauftragter.de

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretär Kar-Josef Laumann, hat auf einer Pressekonferenz im Düsseldorfer Landtag erneut vor dem drohenden Hausärztemangel in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen gewarnt. Seit 1995 sei bundesweit die Zahl der niedergelassenen Allgemeinmediziner und praktischen Ärzte von rund 46.000 auf weniger als 34.000 gesunken. Vor diesem Hintergrund forderte Laumann u. a. eine im Ländervergleich gerechtere Vergütung für die Hausärzte. Zudem müsse die Selbstverwaltung ihren Sicherstellungsauftrag mit Kreativität und Engagement erfüllen. Die Bundesländer forderte Laumann auf, der allgemeinmedizinischen Ausbildung in der Hochschulpolitik ein stärkeres Gewicht zu geben. Dabei müsse man weg von der „NC-Gläubigkeit“ und bei der Auswahl der Medizinstudierenden auch andere Kriterien jenseits der Abiturnote berücksichtigen.

Hier finden Sie Hintergrundinformationen zur Pressekonferenz