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CDA-Bund: „Unser Doktor ist jetzt 60…“ – CDA-Konferenz in Erfurt zur christlich-sozialen Kommunalpolitik

Kopfsteinpflaster beseitigen, damit ältere Menschen mit Rollatoren sich besser bewegen können: Damit beginnt für Karl-Josef Laumann die Gestaltung der demografischen Entwicklung vor Ort. „Früher haben wir in vielen Gemeinden Kopfsteinpflaster legen lassen – auch in meinem Heimatdorf. Heute stellen wir fest, dass das für Ältere mit Gehwagen nicht gerade ideal ist“, sagte der CDA-Bundesvorsitzende auf einer CDA-Regionalkonferenz in Erfurt. Die Veranstaltung in der thüringischen Landeshauptstadt bildete den Auftakt zu einer Reihe von fünf Konferenzen unter der Überschrift „Christlich-soziale Kommunalpolitik“.

Laumann rief die CDA dazu auf, sich in die Politik der Städte, Gemeinden und Landkreisen einzumischen. Gerade im ländlichen Raum müsse man Antworten darauf geben, dass der Anteil Älterer und Hochbetagter steige. Ein besonderes Augenmerk legte der CDA-Chef auf die medizinische Versorgung, vor allem die Hausarzt-Versorgung. In vielen Orten stellten sich die Menschen die Frage: „Unser Doktor ist jetzt 60 – was ist in einigen Jahren?“ Laumann forderte kreative Ideen – von Gemeinschaftspraxen bis hin zu Stipendien an Medizinstudenten, die sich zur Arbeit als Arzt in einem bestimmten Landkreis verpflichten.

Thadäus König hatte die Veranstaltung eröffnet. König ist nicht nur CDA-Chef in Thüringen, sondern selbst ein aktiver Kommunalpolitiker – als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion im Eichsfeld.

Die nächste Regionalkonferenz findet am 17. September 2014 in Hannover statt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.