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Ibbenbürener Volkszeitung: Flutmedaillefür 26 THW-Helfer

Bürgermeister Heinz Steingröver (l.), Staatssekretär Karl-Josef Laumann (2.v.l.), die THW-Ortsbeauftragte Nadine Bitter (6.v.l.) und der THW-Geschäftsführer Nordrhein-Westfalen Josef Frieling (r.) mit den geehrten Helfern Foto:Eugen Eiden

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

Bürgermeister Heinz Steingröver (l.), Staatssekretär Karl-Josef Laumann (2.v.l.), die THW-Ortsbeauftragte Nadine Bitter (6.v.l.) und der THW-Geschäftsführer Nordrhein-Westfalen Josef Frieling (r.) mit den geehrten Helfern Foto:Eugen Eiden

Gleich 26 Helfer des Technischen Hilfswerks aus Ibbenbüren sind am Sonntag mit der Bundsflutmedaille 2013 ausgezeichnet worden. Der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Karl-Josef Laumann, überreichte die Auszeichnung stellvertretend für den Innenminister.

Diese Auszeichnung ist ein Dank der Bundesrepublik Deutschland an freiwillige und hauptamtliche Hilfskräfte. Die Einsatzmedaille, die nicht oft verliehen wird, ist im Juli 2013 angesichts der Flutkatastrophe im Süden und Osten Deutschlands als staatliche Auszeichnung gestiftet worden. Auf ihrer Vorderseite ist eine stilisierte Flutwelle mit halb versunkenen Häusern zu sehen.

Die THW- Ortsbeauftragte Nadine Bitter erklärte, dass die Ibbenbürener Helfer in Magdeburg, Schönebeck, Fischbeck und Dömitz im Einsatz waren. Sie leisteten 2946 Einsatzstunden und halfen vielen Menschen. Wichtig war nicht nur die technische Hilfe, sondern auch den Betroffenen das Gefühl vermitteln zu können: „Wir sind da, ihr seid nicht alleine. Wir hören euch zu.“ Eine schöne Erfahrung war auch, „dass Menschen, die ihre Existenz verloren hatten, uns Kaffee, Kuchen und Obst brachten“, berichtete Bitter. Ausdrücklich bedankte sich Bitter bei den Arbeitgebern, die ihren Mitarbeitern den Einsatz im THW erst ermöglichten.

Laumann betonte: „Wir können alle froh sein, auch in Ibbenbüren, dass wir immer wieder junge Leute finden, die sich freiwillig im THW engagieren.“ Dies bedeute nämlich an vielen Abenden keine individuelle Freizeitgestaltung mehr, sondern Ausbildungskurse, um im Einsatzfall professionell helfen zu können. Zum Glück gebe es immer noch diesen Gemeinsinn in der Gesellschaft, denn so viele Hauptamtliche könne man weder organisieren noch bezahlen. Alleine das THW hat bundesweit über 80  000 ehrenamtliche Helfer, davon 49  000 speziell ausgebildete Einsatzkräfte.

Bürgermeister Heinz Steingröver bedankte sich für die geleistete Arbeit: „Toller Einsatz.“ Bundestagsmitglied Kathrin Vogler (Die Linke) dankte den Helfern im Namen des Bundestages „quer durch alle Fraktionen.“ Abschließend ehrte das THW stellvertretend für alle Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter freistellen sieben Ibbenbürener Betriebe.