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Betriebshilfsdienst und Maschinenring feierten Jubiläum

Quelle: Westfälische Nachrichten

-grü- Saerbeck/Kreis Steinfurt – Ob die Väter des landwirtschaftlichen Betriebshilfsdienstes im Kreis Steinfurt 1964 ahnten, was sich aus den hoffnungsvollen Anfängen der Selbsthilfeorganisation der Landwirte entwickeln würde? Ihre Idee, eine Solidargemeinschaft zu gründen, die im Notfall dafür sorgt, dass auf den landwirtschaftlichen Betrieben die Arbeit im Stall, auf dem Feld und im Haus weiter geführt werden kann, auch wenn der Betriebsleiter oder die Landfrau ausfällt, nahm vor 50 Jahren im Kreis Steinfurt Gestalt an. Ins Leben gerufen wurde hier der erste Betriebshilfsdienst in Westfalen. Grund genug, für den Betriebshilfsdienst und Maschinenring Steinfurt-Bentheim den runden Geburtstag mit einem großen Fest in Hövels Halle in Saerbeck zu feiern.

Unter dem Motto: „Wir haben schon viel erreicht und noch ganz viel vor“ hatten die Organisatoren ein kurzweiliges Programm zusammengestellt. Es nahm die 400 Gäste mit auf eine spannende Zeitreise aus der Vergangenheit in die Zukunft.

Die Regularien der Mitgliederversammlung des Betriebshilfsdienstes und Maschinenrings Steinfurt-Bentheim e.V. waren schnell abgearbeitet. Franz-Josef Schulze Marquarding, Vorsitzender des jetzt Mitglieder stärksten und größten Betriebshilfsdienstes und Maschinenrings in NRW, und Hans-Georg Guhle, seit 1998 Geschäftsführer des Vereins, legten dar, wie erfolgreich der BHD als moderner Dienstleister für die Landwirtschaft agiert und wie neue Geschäftsfelder entwickelt werden.

Schlaglichtartig beleuchteten moderierte Gesprächsrunden mit ausgewiesenen Experten die verschiedenen Themenbereiche, die die Arbeit des Betriebshilfsdienstes früher und heute ausmachen. Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für Patienten und Pflege, diskutierte mit Dr. Peter Lüttmann, Sozialdezernent des Kreises Steinfurt, und Geschäftsführer Hans-Georg Guhle das Thema „Pflege“, für das der Betriebshilfsdienst aktuell neue Konzepte erarbeitet.

Mit einem guten Schuss Humor griffen zwei Kabarettistinnen die Themen auf und sorgten für Heiterkeit aber auch Nachdenklichkeit beim Publikum. „Wir haben schon viel erreicht und wir haben noch viel vor“, sagte BHD-Geschäftsführer Hans-Georg Guhle. „Das Wichtigste aber bleibt das Menschliche. Wir sind da mit unseren 150 Mitarbeitern, wenn auf den Höfen und in den Familien unsere Hilfe gebraucht wird.“