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Westfälische Nachrichten: CDU-Erfolge im Münsterland

Quelle: Westfälische Nachrichten

Karl-Josef Laumann kann von Kommunalwahlen nicht genug bekommen. Auch dieses Jahr freut er sich über die CDU-Erfolge: „Das Münsterland ist mit der CDU-Politik immer gut gefahren“, erklärte er ihre wiederkehrenden Erfolge. Doch auch die SPD ist zufrieden.

„Den Menschen geht es gut bei uns“, ergänzt Laumann. Er freut sich über die Bürgermeisterwahl in Metelen. „Das ist ein ganz tolles Ergebnis“, sagt er am Abend über den 53:47-Sieg von CDU-Bürgermeisterkandidat Gregor Krabbe.

Traurig sei er über die Ergebnisse in Mettingen (dort holte die SPD-Kandidatin Christina Rählmann 50,2 Prozent) und in Ochtrup, wo Kai Uffelmann, gemeinsamer Kandidat von CDU und FDP, gegen Amtsinhaber Kai Hutzenlaub verlor. Der holte 66 Prozent. „Wir hatten in beiden Orten überdurchschnittlich gute Kandidaten“, meinte Laumann, der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, auf dem Weg vom Kreishaus in Steinfurt nach Riesenbeck. Danach traf er noch den Europawahl-Kandidaten Markus Pieper in Lotte, bevor er sich auf den Weg nach Berlin machte. Geplante Ankunft: 3 oder 4 Uhr morgens. Heute morgen ist dort Sitzung. Aber: „Wahltage sind Wahltage“, meint Laumann. Und von denen bekommt er halt nicht genug.

Auch wenn die CDU in nahezu allen Rathäusern der Region die stärkste Fraktion stellt: Zufrieden mit dem Abschneiden seiner Partei zeigte sich der Chef der Münsterland-SPD, Bernhard Daldrup aus Sendenhorst. „Es hat ei­ne deutliche Wählerbewegung von der CDU hin zur SPD und zu anderen Parteien gegeben“, sagte er am Abend, da war er gerade in Ahlen eingetroffen. Auch wenn natürlich nichts daran zu deuteln sei, dass die CDU seiner Partei unterm Strich den Rang abgelaufen habe. Das Abschneiden der SPD sei mehr als ein Achtungserfolg: „Ich bin mit dem Ergebnis relativ zufrieden.“

Klar, am Ausgang der Landratswahlen im Münsterland gibt es auch aus seiner Sicht nichts schönzureden. „Da haben wir als SPD kaum eine Chance.“ Beim Blick nach Europa hingegen sieht‘s, so Daldrup, für die SPD hingegen deutlich besser aus. Ein Plus von über sechs Prozent: „Das macht doch Hoffnung.“