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Münsterländische Volkszeitung: Gartenstadt als gutes Vorbild

Quelle: Münsterländische Volkszeitung

Rast nach eine Radtour durch die Ortsteile Eschendorf, Südesch und Gellendorf: Vertreter der CDU-Eschendorf/Gellen dorf mit Staatssekretär Karl-Josef Laumann (l.).

RHEINE. Welche Areale in den Stadtteilen Eschendorf und Gellendorf spielen in der kommenden Ratsperiode politisch eine wichtige Rolle? Zusammen mit Staatssekretär Karl-Josef Laumann, dem Altpfarrer in St. Marien, Günter Hillebrandt und dem früheren CDU-Kreistagsmitglied Heinrich Theil steuerte die CDU-Stadtteilunion diese Schwerpunkte an – und zwar ganz umweltfreundlich mit dem Fahrrad. Jürgen Gude wies auf die ehemaligen Kaserne Gellendorf und ihren Umbau zur heutigen Gartenstadt hin – eine „Erfolgsgeschichte“, wie Gude sagte. Das ehemalige Militärgelände habe sich sehr gut entwickelt und könnte heute zweifellos als Vorbild für künftige Konversionsmaßnahmen in Rheine bezeichnet werden. Auch über die jetzt begonnenen Bautätigkeiten im Gebiet „Sandmanns Hof“ sei die Gellendorfer Bevölkerung sehr erfreut. „Für manch‘ ehemaligen Bewohner des Stadtteils steigt die Chance, doch noch einen Bauplatz in der alten Heimat zu bekommen“, sagte Gude. Eine besondere Aufmerksamkeit soll auch der weiteren Sanierung der Friedhofstraße zukommen, betonte Ratsmitglied Jose Azevedo. Erfreut zeigte man sich über die jüngsten Entwicklungen an der Osnabrücker Straße mit der Ansiedlung des Fahrrad-Händlers Helmig oder auch der bevorstehenden Eröffnung der Augenklinik. Die Zukunftsgestaltung des Ortsteils Eschendorf dürfe indes kein Experimentierfeld werden, waren sich die CDU-Kommunalpolitiker einig. Stadtratskandidat Norbert Kahle betonte, dass es heute in der Kommunalpolitik nicht mehr nur um die notwendige Versorgung mit guten Straßen, Kreisverkehren und sicheren Schulwegen sowie intakten Schulgebäuden gehe – was angesichts der öffentlichen Finanzen oftmals schon schwer genug sei –, immer mehr rücke in den Ortsteilen auch das Thema des gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhalts in den Fokus. Es gelte, die vorhandene und notwendige Infrastruktur dafür „unbedingt zu erhalten“, sagte Kahle. Für Eschendorf stelle zweifellos das Gemeindezentrum St. Marien die Mitte und das Herz des Ortsteils dar. „Über Generationen wurde es Menschen jeden Alters zur Heimat und für viele Anwohner über die Jahre zu einer festen Bezugsgröße in ihrem Leben. Damit dies trotz ungünstiger demografischer Entwicklung auch so bleibt, sind neue Antworten und Wege erforderlich“, sagte Kahle.