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Emsdettener Volkszeitung: Versammlung der CDU-Senioren

Schnellhardt bleibt Vorsitzender

Laumann sorgt sich um hausärztliche Versorgung

EMSDETTEN. Gerd Schnellhardt wurde als Vorsitzender der CDU-Senioren-Union wiedergewählt. Zuvor hatten die Mitglieder am Montagabend während ihrer Generalversammlung bei Graute Beik den Vorstand einstimmig entlastet. Nach Verabschiedung von Marlies Aupke, die ihren Wohnort gewechselt hat, wählte die Versammlung Rudolf Wittler als Nachfolger zum Kassierer. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Das zeige die gute Zusammenarbeit im Vorstand und bestätige die erfolgreiche Arbeit der CDU-Senioren, wie Schnellhardt erfreulich feststellte.

In seinem Bericht ließ Schnellhardt die Ereignisse aus dem Jahr 2013 Revue passieren. Unter den 24 Veranstaltungen hob er insbesondere die Kreismitgliederversammlung der CDU-Senioren-Union im Bürgersaal und die Studienfahrt mit der Karl-Arnold-Stiftung nach Aachen, Trier, Luxemburg und Metz hervor.

Ein großartiges Ereignis sei das Jubiläumsdinner zum 75-jährigen Stadtjubiläum gewesen. Museumsfahrten, Fabrikbesichtigungen und politische Frühstücke ergänzten das Programm. Für das Jahr 2014 gibt es eine Studienfahrt nach Brüssel, Gent und Brügge. Das Jahresprogramm 2014 ist in einem Flyer zusammengefasst.

Herausforderungen

Karl-Josef Laumann, Staatssekretär für Pflege und Patientenrechte im Bundesgesundheitsministerium, berichtete später über sein neues Amt. Sein Referat stand unter der Überschrift „Herausforderung an die Politik in einer älter werdenden Gesellschaft“. Er machte deutlich: „Politik hat die Aufgabe, den Menschen in unserem Land ein selbstbestimmtes und würdevolles Altern zu ermöglichen. Dabei soll die künftige Generation nicht über Gebühr belastet werden. Der Einsatz der Senioren-Union ist in diesem Zusammenhang vorbildlich. Sie macht uns allen immer wieder deutlich, dass das Alter für unsere Gesellschaft keine Last, sondern ein Gewinn ist. Sie setzt sich gegen offene oder schleichende Formen der Altersdiskriminierung ein. Sie macht sich stark für eine, alle Generationen umfassende Teilhabe an Bildung und Fortschritt in der Gesellschaft. Sie warnt vor einer unverantwortlichen Schuldenmacherei auf Kosten der Kinder und Enkelkinder. Eine solche Politik ist Zukunftspolitik.“ Große Sorge bereite ihm die hausärztliche Versorgung auf dem Lande. Die müsse zum politischen Thema gemacht werden. Die Strompreise müssten bezahlbar bleiben. Das sei eine Voraussetzung für „eine starke Wirtschaft in Deutschland“.

Werner Schneider