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Die Glocke: Münsterland-CDU setzt auf die Region

Quelle: Die Glocke

Münster/Warendorf (mfa). Um den Spagat der unterschiedlichen Anforderungen bei den Europa- und Kommunalwahlen erfolgreich zu meistern, setzt die CDU des Münsterlandes auf die Region. Das zeigte die Auftaktveranstaltung der Bezirksunion zu den anstehenden Wahlkämpfen am Freitagabend in Münster.

Mit ihrer einstimmig verabschiedeten Deklaration „Gut leben, gut wohnen, gut arbeiten im Münsterland“ wurden daraus resultierende Ansprüche in einem Thesenpapier zu verschiedenen Stichworten wie Demographischer Wandel, Ausbildung und Schullandschaft, Arbeit, Verkehr, Europa und Kommunale Selbstverwaltung in knappe politische Handlungsziele gegossen.

Laumann: „Politik aus einem Guss“

Bezirkschef Karl Josef Laumann hob in der Katholischen Akademie Franz-Hitze-Haus deshalb selbstbewusst hervor: „Nur die CDU ist in der Lage, hier Politik aus einem Guss zu machen.“

Wie die Herausforderungen für Handel, Handwerk und Bildung zu buchstabieren sind, legten in einer Gesprächsrunde IHK-Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing und sein Kollege der Handwerkskammer Münster, Hermann Elling, dar. Eine Region, die durch die Universitätsstadt Münster geprägt sei, dürfe nicht nur auf akademische Bildung setzen, die so entwickelten Kompetenzen seien aber in der Region zu halten. Dies gelte auch für die stark nachgefragten Fachkräfte für Handwerk, Handel und Industrie.

Fünf starke Freunde

Als „fünf starke Freunde“ für die Region präsentierten sich dann Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe sowie die Landräte Dr. Olaf Gericke (Warendorf), Thomas Kubendorff (Steinfurt), Konrad Püning (Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Borken). Gericke forderte vor dem Hintergrund der wichtigen Verknüpfung zwischen Oberzentrum Münster und den vier Kreisen die Qualitäten dieser Region stärker zu betonen und engere Kooperationen voranzutreiben.

Piepers Stimme in Brüssel und Straßburg

Als Garant für die Region im Europarlament, „der mit seiner Stimme in Brüssel und Straßburg gehört wird“ (Laumann) stellte sich Dr. Markus Pieper erneut für das Europaparlament als CDU-Spitzenkandidat für das Münsterlandes vor: „Ein Europa kann nur auf selbstbewusste und sich deutlich bemerkbar machende Regionen gründen.“