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Westfälische Nachrichten: Neujahrsempfang CDU Heek-Nienborg

Quelle: Westfälische Nachrichten

Zukunft im ländlichen Raum

-Martin Mensing- Heek-Nienborg – Der CDU-Gemeindeverband Heek-Nienborg hat am Sonntagmorgen seinen traditionellen Neujahrsempfang durchgeführt. Im sehr gut besuchten Haus Hugenroth hieß der erste Vorsitzende Mario Strehlow besonders die Vertreter der Vereine und Verbände aus der Dinkelgemeinde willkommen. „Die Vereine und Verbände sind von großer Bedeutung für das Leben in unserer Gemeinde“, sagte er und dankte den Frauen und Männern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Strehlow rief weiter dazu auf, von dem Recht Gebrauch zu machen, am 25. Mai den Europarat, Kreistag, Landrat, Gemeinderat und den Bürgermeister wählen zu dürfen. Landrat Dr. Kai Zwicker und Bürgermeister Ulrich Helmich sind erneut die Kandidaten der CDU und sollen nach dem Willen der Mitglieder ihre Aufgaben die kommenden Jahre weiter ausführen.

„Heek steht gut“, zog Bürgermeister Ulrich Helmich ein positives Fazit seiner Amtszeit. Beispielhaft führte er den Gabelpunkt, die Ortsdurchfahrt Heek, das Industriegebiet Heek-West und die Kreuzschule auf.

„Die CDU kann stolz auf das Erreichte sein“, sagte Landrat Dr. Kai Zwicker. Er warb dafür, zukünftig in Gewerbe- und Baugebiete zu investieren, um den Menschen vor Ort eine Perspektive zu bieten. „Am 25. Mai geht es darum, ob wir als ländlicher Raum noch Zukunft haben“, fügte Zwicker hinzu – und sparte nicht mit Kritik am Gemeindefinanzierungsgesetz und Kommunalsoli.

Nach 23 Jahren Arbeit als Bundestags- und Landtagsabgeordneter wechselte Karl-Josef Laumann Ende 2013 als Staatssekretär ins Bundesgesundheitsministerium nach Berlin. In der Hauptstadt ist er Bevollmächtigter für Patienten und Pflege. „Ich möchte denen Danke sagen, die das Leben im Münsterland lebenswert machen“, richtete sich der Vorsitzende der CDU Münsterland an die Vertreter der Vereine und Verbände. An die Gemeindepolitiker appellierte er, für das Ehrenamt die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen.

„Wie kriegen wir das hin, dass wir eine attraktive Region bleiben?“, fragte Laumann mit Blick auf den demografischen Wandel. Für ihn sei es wichtig, dem Nachwuchs in der wirtschaftlich gut aufgestellten Region eine Lebenschance zu bieten. Er freue sich, dass sich nun um die Qualität in den Schulen gekümmert werde.

Weiter betonte Laumann, dass die Bürger im Münsterland den gleichen Anspruch auf eine ärztliche Versorgung hätten wie die Menschen in den Ballungsgebieten. So wolle er sich in Berlin dem Problem der Landärzte und Pflege annehmen und hoffe dabei auf die Unterstützung der politischen Basis.