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Versorgungsengpässe bei der Betreuung über Dreijähriger

Karl-Josef Laumann MdL setzt sich für flexible Lösung ein

Seit dem 1. August haben Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. In vielen Einrichtungen hat der U3-Ausbau allerdings zu einer verringerten Gesamtkapazität im Ü3 Bereich geführt. So auch in Rheine. Die derzeitigen Vorschriften sehen vor, dass Einrichtungen, die U3-Plätze mit bereitgestellten Fördergeldern geschaffen haben, dazu verpflichtet sind, diese auch in den nächsten 20 Jahren als solche zu nutzen. Der heimische Landtagsabgeordnete Karl-Josef Laumann CDU ließ sich deshalb die genaue Problematik am Beispiel Rheine durch den zuständigen Beigeordneten Axel Linke und Vertretern der Träger erläutern. „Bereits am 15. November hat die CDU-Landtagsfraktion das Problem aufgegriffen und in einem Antrag die Landesregierung auf die unbefriedigende Situation in aller Deutlichkeit hingewiesen. Weiter haben wir die Landesregierung aufgefordert in geeigneter Weise tätig zu werden. Es kann nicht sein, dass Familien die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren zuhause oder bei einer Tagespflegeperson betreuen lassen, bei der späteren Suche nach einem Kita-Platz benachteiligt werden“,  so Karl-Josef Laumann während des gemeinsamen Gespräches. Er werde sich deshalb für praktikable wie flexible Lösungen im Sinne einer gelingenden Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen.