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Zuschuss für „Münsterland e.V.“: Union fordert Rot-Grün-Gelb zum Umdenken auf

CDU Münsterland warnt vor „Ampel“-Plänen in Münster: Sparbeschluss ist „Harakiri“ für die ganze Region

Münster / Münsterland. „Die Ampel-Koalition von Münster kann sich nicht einfach aus Verantwortung und Solidarität einer ganzen Region ausklinken. Solch ein Verhalten wird uns alle am Ende bitter einholen; solch ein Verhalten ist ´Harakiri´ für die Zukunftschancen des ganzen Münsterlands – inklusive für Münster!“ Mit sehr deutlichen Worten seines Vorsitzenden Karl-Josef Laumann reagierte der CDU Bezirksverband Münsterland bei seiner turnusmäßigen Sitzung am Montagabend auf die Ankündigung von SPD, Grünen und FDP in Münster, ab 2015 den vertraglich vereinbarten Zuschuss für „Münsterland e.V.“ erheblich zu kürzen. Die Ampel-Koalition in der Stadt Münster will den Zuschuss entgegen bestehender Vereinbarungen um 25 Prozent reduzieren.

Für die CDU im Münsterland geht das genau in die falsche Richtung: „Das Münsterland  muss sich im Grunde noch wesentlich stärker vermarkten. Andere Regionen hängen uns mit ihren Aktivitäten schon längst ab. Bestes Beispiel ist Ostwestfalen-Lippe. Da wird nicht gekleckert, sondern innovativ geklotzt. Und die Erfolge dort sind deutlich messbar und geben ihnen recht!“, zeigte Laumann die Marschrichtung auf: „Wenn wir im Wettstreit der Regionen um gute Jobs, junge Menschen und klasse Lebensbedingungen nicht abgehängt werden wollen, müssen wir mehr tun – und nicht weniger! Deshalb ist das Signal von Rot-Grün-Gelb in Münster so fatal und kontraproduktiv für die ganze Region!“

Die Ampel in Münster müsse lernen, über den Tellerrand einer tagespolitischen Effekthascherei zu denken und zu handeln. „Kluge Lokalpolitik fängt da an, wo man auch das große Ganze im Blick hat. Nur, dazu muss man über die eigene Stadtmauer schauen können. Genau diese Weitsicht für Münster hat Rot-Grün-Gelb offensichtlich nicht.“ Die Union fordert deshalb die Ampel-Koalition auf, den Sparbeschluss zurückzunehmen. Laumann fügte hin: „Dieser eindringliche Appell ist nicht nur die Stimme der Union; dies fordert das ganze Münsterland!“

Zumal der Kürzungsplan der Münsteraner Ampel noch einen grundsätzlichen Negativ-Effekt haben kann, wie Laumann warnte: „Hier kommen Solidarität und Verlässlichkeit unter den münsterländischen Kommunen ins Rutschen. Auch andere Kommunen sind klamm und müssen jeden Cent fünf Mal umdrehen. Münsters Ampel lebt nun einen besonderen Egoismus vor, der auch andere anstecken könnte. Am Ende stände dann wieder die Schwächung einer ganzen Region. Eine fatale Entwicklung.“