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Es darf keine Gefährdung des Bodens und des Wassers geben

Quelle: www.cdu-fraktion-nrw.de 

Die CDU-Landtagsfraktion begrüßt die Entscheidung, dass der geplante Gesetzentwurf zum Fracking in dieser Wahlperiode nicht mehr in den Bundestag eingebracht wird. „Wir haben uns von Anfang an für ein Moratorium stark gemacht, damit der Schutz des Grundwassers gewährleistet wird. Die nun getroffene Entscheidung zeigt: Dieser Einsatz war wichtig und richtig. Die sichere Wasserversorgung ist für uns von existenzieller Bedeutung und darf unter keinen Umständen gefährdet werden. Wir lehnen die Erdgasgewinnung aus unkonventionellen Lagerstätten nach dem derzeitigen Stand der Technik ab, da dabei wassergefährdende Stoffe zum Einsatz kommen“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann.

Ein Fracking-Verbot müsse solange gelten, bis Wissenschaft und Forschung neue Methoden entwickelt hätten, mit denen eine Gefährdung des Bodens und des Grundwassers ausnahmslos ausgeschlossen werden könne. „Die unkonventionellen Gasvorkommen sind auch noch in einem, in fünf oder in zehn Jahren vorhanden. Es wäre unverantwortlich, diese Vorkommen nun auf Teufel komm raus zu erschließen, ohne zu wissen, welche Gefahren für Mensch und Umwelt drohen. Alle Beteiligten sollten in der neuen Wahlperiode ein vernünftiges Gesetz erarbeiten, das unseren Schutzbedürfnissen in vollem Umfang genügt“, sagt Laumann.