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CDA-Bundestagung: Viel Applaus für Angela Merkel und Karl-Josef Laumann

Ein Schoko-Herz überreichte Karl-Josef Laumann - als Zeichen des Dankes der CDA für ihre erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik (Quelle: Windmüller).

Quelle: www.cda-bund.de

Ein Schoko-Herz überreichte Karl-Josef Laumann - als Zeichen des Dankes der CDA für ihre erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik (Quelle: Windmüller).

Die CDA-Bundestagung ist am Sonntagmittag zu Ende gegangen. Die 400 Delegierten verabschiedeten in Münster den Leitantrag „Teilhaben. Mitgestalten. Zusammenhalten“. Darin fordern die CDU-Sozialausschüsse die Einführung einer Lohnuntergrenze und den Erhalt des Ehegattensplittings. Außerdem plädiert die CDA für eine Reform der Erwerbsminderungsrente. Im Beschluss heißt es: „Wir fordern, in einem ersten Schritt die Zurechnungszeiten deutlich anzuheben und in einem zweiten Schritt die Abschläge in ihrer jetzigen Form abzuschaffen.“ Am Samstag hatte die CDU-Vorsitzende Angela Merkel unter großem Beifall weitere Schritte im Kampf gegen Lohndumping in Aussicht gestellt. Nach der Bundestagswahl wolle die CDU die Mindestlohn-Frage auf die Tagesordnung von Koalitionsverhandlungen setzen. Die Delegierten wählten Karl-Josef Laumann erneut zum CDA-Bundesvorsitzenden. Er erhielt 93 Prozent Zustimmung. Erster Stellvertreter bleibt Christian Bäumler, Schatzmeister der CDU-Bundestagsabgeordnete Willi Zylajew. Laumann erklärte nach der Rede der CDU-Vorsitzenden: „Wir freuen uns über das Signal unserer Parteivorsitzenden: Die CDU kämpft für eine Lohnuntergrenze und wird das Problem Lohndumping nach der Wahl entschlossen angehen.“