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Schulverwaltungsassistenten verbessern Schulqualität

Düsseldorf/Steinfurt. – Im Frühjahr 2007 wurde das Pilotprojekt „Schule und Verwaltung in einem Boot“ von der CDU-geführten Landesregierung eingeführt. Qualifizierte Schulverwaltungsassistenten wurden daraufhin in Schulen eingesetzt, um diese bei ihren Verwaltungsaufgaben zu unterstützen. Daher hat nun der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Karl-Josef Laumann gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Wilfried Grunendahl (CDU), Christina Schulze Föcking (CDU) und Klaus Kaiser (CDU) die Schulverwaltungsassistenten aus dem Kreis Steinfurt eingeladen, um aus erster Hand ein Bild über die Arbeit der Schulassistenten zu bekommen.

„Lehrerinnen und Lehrer haben die Aufgabe, Unterricht zu erteilen, aber nicht, Statistiken zu schreiben, Mittel zu bewirtschaften oder Sachbearbeiter-Tätigkeiten auszuführen“, so Karl-Josef Laumann in dem gemeinsamen Gespräch. Nach amtlichen Untersuchungen verbringen Lehrer heutzutage fast ein Zehntel ihrer Arbeitszeit mit „nichtunterrichtlichen Aufgaben“. Dazu zählen auch zeitraubende, bürokratische Pflichten. In dem Gespräch wurde deutlich, dass die Schulverwaltungsassistenten mittlerweile ein wichtiger Bestandteil zur Weiterentwicklung der Schulqualität sind. Schulleitungen und Lehrkräfte werden bei der statistischen Aufarbeitung von Schuldaten, der Betreuung von Lehr- und Lernmitteln, der Öffentlichkeitsarbeit oder der Pflege von Schulbibliotheken unterstützt. Bei der Erstellung der Stunden-, Vertretungs- und Aufsichtsplänen wirken die Schulverwaltungsassistenten mit. Damit bleibt den qualifizierten Lehrkräften mehr Zeit für ihre pädagogische und fachliche Arbeit, sodass auch die Schüler von den Schulverwaltungsassistenten profitieren.

Karl-Josef Laumann versprach den anwesenden Schulverwaltungsassistenten sich weiterhin dafür einzusetzen, dass das Berufsbild einen festen Platz im Schulsystem bekommt und weiterentwickelt werden soll. „Außerdem führt das dauerhaft zu einer Kostenersparnis, wenn fundierte Verwaltungsarbeit an der Basis erfolgt, da Stellen bei anderen Behörden eingespart werden können“, so Karl-Josef Laumann.