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Fracking: Einsatz der CDU-Landtagsabgeordneten des Münsterlandes für ein Verbot zeigt Wirkung

Münsterland. – Die münsterländischen CDU-Landtagsabgeordneten machen sich seit langem stark für ein Verbot von Fracking mit wassergefährdenden Stoffen. Dieser Einsatz zeigt jetzt Wirkung: Ein von der Bundesregierung geplanter Gesetzentwurf zum Fracking soll nun noch einmal überarbeitet werden. Nach Ansicht der heimischen CDU-Landtagsabgeordneten ist diese Entscheidung ein Erfolg für das Münsterland: „Wir teilen die berechtigten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sowie der zahlreichen Bürgerinitiativen, die in den Kommunen im Münsterland und darüber hinaus aktiv sind. Die sichere Wasserversorgung ist für uns von existenzieller Bedeutung und darf unter keinen Umständen gefährdet werden. Die Erdgasgewinnung aus unkonventionellen Lagerstätten mit wassergefährdenden Stoffen schließt eine solche Gefährdung nicht aus. Deshalb haben wir von Anfang an klar gesagt: Wir lehnen Fracking nach dem heutigen Stand der Technik ohne Einschränkung ab“, so Christina Schulze Föcking MdL (Steinfurt).

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann MdL, hatte diese Position im Namen der Fraktion auch gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich gemacht. Hendrik Wüst MdL (Rhede) weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das in dem bisherigen Gesetzentwurf enthaltene Anwendungsverbot von Fracking auf Wasserschutz- und Quellschutzgebiete zu kurz gegriffen hätte. „Das unter weiten Teilen des Münsterlandes vermutete Gas kann mit den heutigen Methoden nicht risikolos gewonnen werden – und zwar nirgendwo. Bevor darüber erneut diskutiert werden kann, müssen zunächst neue Techniken entwickelt werden, mit denen jegliche Gefährdungen des Wassers und des Bodens ausgeschlossen werden können“, so Wüst abschließend.