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PTA-Schulen: „Wegfallende Ausbildungsunterstützung führt zu großer Unsicherheit bei Schülern und Schulen!“

(v.l.n.r.): Dr. Klaus Michels, Dr. Sebastian Schwintek, Julia Anne Gerszke (Mitglied der Geschäftsführung AVWL), Wilfried Grunendahl MdL, Anja Karliczek (CDU-Bundestagskandidatin), Karl-Josef Laumann MdL, Elke Balkau (Mitglied des Vorstandes AVWL)

CDU-Landtagsabgeordnete Grunendahl und Laumann im Gespräch mit Vertretern des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe

(v.l.n.r.): Dr. Klaus Michels, Dr. Sebastian Schwintek, Julia Anne Gerszke (Mitglied der Geschäftsführung AVWL), Wilfried Grunendahl MdL, Anja Karliczek (CDU-Bundestagskandidatin), Karl-Josef Laumann MdL, Elke Balkau (Mitglied des Vorstandes AVWL)

(v.l.n.r.): Dr. Klaus Michels, Dr. Sebastian Schwintek, Julia Anne Gerszke (Mitglied der Geschäftsführung AVWL), Wilfried Grunendahl MdL, Anja Karliczek (CDU-Bundestagskandidatin), Karl-Josef Laumann MdL, Elke Balkau (Mitglied des Vorstandes AVWL)

Kreis Steinfurt/Tecklenburg. Die Verunsicherung beim Apothekerverband Westfalen-Lippe ist groß: nachdem die rot-grüne Landesregierung beschlossen hat, sich aus der Ausbildungsfinanzierung der Pharmazeutisch-Technischen Assistenten (PTA) zurückzuziehen, bereitet die damit einhergehende finanzielle Ungewissheit Schulen und Auszubildenden große Sorge. Im Gespräch mit den heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Wilfried Grunendahl und Karl-Josef Laumann berichteten die Vertreter des AVWL mit Blick auf das kommende Ausbildungsjahr, dass bereits mehrere Azubis ihre Ausbildung wegen des höheren Schulgeldes nicht mehr antreten möchten. „Der PTA-Schule in Castrop-Rauxel beispielsweise droht deshalb zum Herbst ein Schülermangel, der den Standort in Frage stellt. Es kann und darf nicht sein, dass sich das Land NRW hier aus der Verantwortung stiehlt“, so Dr. Sebastian Schwintek, Geschäftsführer des AVWL. Die Vertreter des Verbandes beklagten darüber hinaus, dass die Streichung zwar rechtzeitig bekannt gegeben worden sei, der Verband selber aber keine Gelegenheit bekommen habe, sich im Gespräch mit Alternativen einzubringen. „Frau Ministerin Steffens sitzt das Problem schlichtweg aus und überlässt einen ganzen Berufszweig sich selbst“, so Dr. Klaus Michels, AVWL-Vorsitzender. Die Abgeordneten Grunendahl und Laumann kündigten an, die Situation der PTA-Schulen in NRW in den kommenden Wochen und Monaten genau zu beobachten. „Die Landesregierung will Studiengebühren abschaffen und hat gleichzeitig kein Geld mehr für die PTA-Ausbildung – wenn dadurch Schulen schließen müssen, Ausbildungsplätze verloren gehen und ein Berufsstand bedroht ist, dann hat das mit Gerechtigkeit nichts mehr zu tun“, so die beiden CDU-Politiker. Die Landtagsabgeordneten und der AVWL wollen ihren Austausch intensivieren und gemeinsam überlegen, wie PTA´s in Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft eine sichere und verlässliche Ausbildung angeboten werden kann.