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Solidarität mit den Bochumer Opel-Beschäftigten

Quelle: www.cdu-nrw-fraktion.de

Zum „Zeichen der Solidarität“ hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Josef Laumann heute ein Gespräch mit den Mitgliedern des Betriebsrats des Bochumer Opelwerks geführt. Dabei wurde er von den CDU-Landtagsabgeordneten Christian Haardt und Oliver Wittke sowie dem Bochumer Ratsvertreter Roland Mitschke begleitet. Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel hatte die CDU-Delegation zur Teilnahme an der Betriebsratssitzung eingeladen.

Laumann sagte nach dem Gespräch: „Der Beschluss des Opel-Aufsichtsrats darf nicht das letzte Wort sein. In Bochum werden gute Autos gebaut und exzellente Mitarbeiter beschäftigt. Der Betriebsrat und ihr Vorsitzender haben über die ganzen vergangenen Jahre die hohe Bedeutung und Leistungsfähigkeit des Standortes in die Öffentlichkeit transportiert. Auch nach dem Beschluss des Aufsichtsrates muss jetzt weiter miteinander gesprochen werden. Das ist im Sinne der vielen zehntausend Menschen, die in Bochum und im Ruhrgebiet vom Opelwerk abhängig sind. Es ist sehr wichtig, dass hier jetzt nicht verbrannte Erde zurückgelassen wird. Sollte es aus bisherigen Beschlüssen Verhärtungen geben, sind diese aufzulösen, im Interesse des gemeinsamen Ziels möglichst lange, möglichst viel Opel in Bochum zu halten.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende bekräftige seine Kritik an der Tatenlosigkeit der rot-grünen Landesregierung: „Es ist eine bodenlose Frechheit, wenn der Wirtschaftsminister den Beschäftigten jetzt die Schuld für die Schließung in die Schuhe schieben will. Auch Ministerpräsidentin Kraft darf nicht länger tatenlos bleiben. Eine Landesmutter, die sich in einer solchen Krise nicht kümmert, wird zur Rabenmutter.“ 

Auf Antrag der CDU-Landtagsfraktion wird der Landtag in der kommenden Woche am Mittwoch oder Donnerstag in einer Aktuellen Stunde über die Opel-Krise debattieren.