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Opel: Heute ist ein schwarzer Tag für Nordrhein-Westfalen

Quelle: www.cdu-nrw-fraktion.de

Die heute vom Aufsichtsrat beschlossene Schließung des Bochumer Opelwerks zum Ende des kommenden Jahres ist aus Sicht des CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl-Josef Laumann „ein schwarzer Tag für den Industriestandort und für das ganze Land Nordrhein-Westfalen.“

Laumann: „Viele tausend Beschäftigte, Familienangehörige und in den Zulieferbetrieben beschäftigte Mitarbeiter sind schockiert und traurig über diese Entscheidung. Es ist eine Unverschämtheit, wenn der NRW-Wirtschaftsminister Duin jetzt den Bochumer Opelanern die Schuld geben will, indem er dem Betriebsrat den schwarzen Peter zuschiebt. Nicht der Bochumer Betriebsrat hat die Schließung entschieden, sondern GM in Detroit und die Opel AG in Rüsselsheim. Heute steht auch fest, dass die Landesregierung die Bochumer Opel-Beschäftigten im Stich gelassen hat. Weder Ministerpräsidentin noch Wirtschaftsminister haben sich in der Krise in Bochum sehen lassen. Sie haben geschwiegen und sind abgetaucht statt mit GM über verträgliche Bedingungen zu verhandeln. Wenn die Grünen heute reklamieren, dass GM sich an den Perspektiven für Bochum beteiligen muss, dann sollten sie sich auch bei der eigenen Landesregierung beschweren, die keinen Schlag getan hat, um bei GM für entsprechende Kompensationen zu sorgen.“