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CDU will Strukturwandel gestalten

Kreis Steinfurt. Auf Einladung der drei CDU-Landtagsabgeordneten des Kreises Steinfurt Christina Schulze-Föcking MdL, Karl-Josef Laumann MdL und Wilfried Grunendahl MdL, sowie des Europaabgeordneten Markus Pieper MdEP waren die CDU-Vertreter der vom Strukturwandel besonders betroffenen Kommunen nach Riesenbeck gekommen, um eine gemeinsame Linie hinsichtlich der anstehenden Herausforderungen zu beraten. Dabei hatte der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag Karl-Josef Laumann MdL gleich zu Beginn die Richtung der sehr gut besuchten Veranstaltung im Hotel Stratmann vorgegeben. „Mit der Schließung der Zeche in Ibbenbüren und dem Abzug der Bundeswehr in Rheine stehen wir vor großen strukturpolitischen Herausforderungen ähnlich dem Fall Opel in Bochum. Dabei sitzen wir vor Ort zwischen allen Stühlen. Die Landesregierung verweist auf den Bund und die Bundesregierung wiederum auf das Land.“ In der anschließenden Diskussion war man sich einig, dass der Strukturwandel auch als Chance zur Erneuerung und zur Gestaltung eines gerade für Fachkräfte attraktiven ländlichen Raumes, der im Wettbewerb mit den städtischen Ballungsräumen steht, zu begreifen ist.  „Das setzt allerdings auch neuartige kommunale Kooperationsstrukturen voraus. Für die gibt es auf EU-Ebene entsprechende Fördermöglichkeiten“, so der Europaabgeordnete Markus Pieper.  Die zahlreichen Anregungen sollen nun in ein Konzept fließen, mit dem der Strukturwandel offensiv angegangen werden soll. „Die CDU im Kreis Steinfurt schaut nicht tatenlos zu“, so die Kreisvorsitzende Christina Schulze-Föcking MdL. Die Vorschläge sollen dann in Strukturkonferenzen diskutiert und ausgebaut werden. „Politik ist dazu da, Lösungen für die Probleme der Menschen zu finden. Das erwarten sie von uns, dafür haben sie uns ihr Vertrauen geschenkt. Und daran wollen wir uns messen lassen“, so Wilfried Grunendahl MdL zum Abschluss.