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Schulen brauchen Sicherheit für Klassenfahrten

Aufgrund „mangelnder Vorsorge durch die rot-grüne Landesregierung“ sind zurzeit viele Schüler, Eltern und Lehrer stark verunsichert, ob die geplanten Klassenfahrten noch stattfinden können. Laut einem aktuellen Gerichtsurteil muss das Land den Lehrern die durch Klassenfahrten entstehenden Kosten vollständig erstatten.

„Dafür hat das NRW-Schulministerium im Haushalt 2013 keinerlei Vorsorge getroffen“, erläutert Christina Schulze Föcking MdL. „Deshalb wurde die Schulaufsicht der Bezirksregierungen angewiesen, Reisen nur noch zu genehmigen, wenn die Kosten gedeckt sind.“

Für die CDU-Abgeordneten aus dem Kreis Steinfurt ist das ein unhaltbarer Zustand. Aus ihrer Sicht müssten Schulen Sicherheit bekommen, die bereits geplanten Reisen antreten zu können. Viele Schulleitungen würden nun aus Kostengründen dazu gezwungen, geplante Klassenfahrten nicht zuzulassen. Die Landesregierung habe es versäumt, der neuen Rechtslage Rechnung zu tragen.

„Klassenfahrten sind wichtig und richtig, denn sie können den Horizont erweitern“, sagt Wilfried Grunendahl. „Pädagogisch sinnvolle Fahrten, die das soziale Verhalten der Schülerinnen und Schüler fördern, darunter etwa auch Austauschprogramme mit englischen oder französischen Schulen, fallen nun dem Rotstift zum Opfer.“ Zu Recht seien daher Schülerinnen und Schüler aber auch die Eltern enttäuscht. Alle pädagogischen Planungen von Lehrerinnen und Lehrern, in denen die Fahrten eine wichtige Rolle spielten, waren umsonst.

Karl-Josef Laumann schließlich wies darauf hin, dass die CDU-Fraktion sich frühzeitig dafür eingesetzt hat, dass Klassenfahrten wieder Planungssicherheit bekommen. „In einem Antrag fordern wir, die entsprechenden Mittel in den Haushalt des Landes einzustellen. Dies kann kostenneutral erfolgen, so dass der Schuletat insgesamt nicht erhöht werden muss.“