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Gute Chancen für die Schulen in Elte und Rodde

Quelle: www.mv-online.de

Kritik an der Schulverwaltung

Neue Fakten: Die Überlebensfähigkeit der beiden Rheiner Grundschulstandorte Elte und Rodde ist offenbar deutlich besser, als bisher von der Schulverwaltung angenommen.

Der Grund: Die kommunale Klassenrichtzahl liegt bei 30 Klassen und ist nach dem geltenden Schulgesetz höher, als von der Rheiner Schulverwaltung angenommen. Das berichteten CDU-Schulexperten am Mittwochabend bei zwei Schulveranstaltungen in Rodde und Elte. Gleichzeitig wurde am Rande der Sitzung bekannt, dass zum neuen Schuljahr an der Südesch- und der Konradschule jeweils nur eine Eingangklasse gebildet werden kann. „Das heißt, dass Kinder, die an der Südeschschule angemeldet wurden, die Konradschule besuchen müssen“, deutete CDU-Schulausschussmitglied Resi Overesch an.

Die Botschaft der CDU-Veranstaltung war eindeutig: Die Rheiner Schulverwaltung hat ihre Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht. „Man muss sich kümmern, wenn man Schulstandorte erhalten will“, sagte Karl-Josef Laumann. Der Fraktionschef der CDU im Düsseldorfer Landtag hatte die beiden CDU-Schulexperten Klaus Kaiser und Professor Hans-Ulrich Baumgarten mitgebracht. Kaiser zeigte auf, dass die Klassenrichtzahl in Rheine entspannter betrachtet werden kann, weil nach dem geltenden Schulgesetz beim jahrgangsübergreifenden Unterricht zur Zahl der Erstklässler die Schüler der Vorgangsklassen addiert werden kann. Schulexperte Baumgarten sah zudem keine Nachteile für Grundschüler, die jahrgangsübergreifend unterrichtet werden. Im Gegenteil: Jahrgangsübergreifender Unterricht habe in der Grundschule auch Vorteile, sagte Baumgarten.

Mit Blick auf eine langfristig gesicherte Perspektive riet Laumann den Eltern in Elte indes, intensiv über eine Verbundschullösung nachzudenken. Mit Blick auf die Schülerzahlen sei die Ludgerusschule als selbstständige Schule künftig wohl nicht mehr zu halten.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Freitagsausgabe (8. Februar 2013) der Münsterländischen Volkszeitung.