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Verbindung Münster-Bielefeld: Münsterland-CDU fordert Ausbau der B64

Quelle: www.wn-online.de

Die Münsterland-CDU fordert eine schnellere Verbindung von Münster nach Bielefeld. „Manche sagen, man sei schneller in Paris als in Bielefeld“, sagte der CDU-Fraktionschef in NRW, Karl-Josef Laumann, heute in Münster.

Regionen, die verkehrstechnisch schlecht erschlossen sind, entwickeln sich nicht. „Es wird im Zuge der demografischen Entwicklung  einen Kampf der Regionen um die Menschen geben, den wir im Münsterland nicht verlieren wollen“, sagte gestern der CDU-Fraktionschef im nordrhein-westfälischen Landtag, Karl-Josef Laumann, in Münster. 

Um nicht als Verlierer aus diesem Rennen hervorzugehen, schlägt die  Münsterland-CDU ein ganzes Bündel an Maßnahmen vor, die in den neu geplanten Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen werden sollen. Wichtigster Punkt gestern: die Verbindung von Münster nach Ostwestfalen. „Manche sagen, man sei schneller in Paris als in Bielefeld“, sagte Laumann und forderte mit dem Bundestagsmitglied Reinhold Sendker und dem Landtagsabgeordneten Bernhard Schemmer einen Ausbau der B 64 bis Herze­brock-Clarholz. „Dazu gehört auch der Bau der Ortsumgehungen Warendorf und Beelen“, sagte Schemmer. Laumann ist sich sicher, dass die Kosten-Nutzen-Analyse positiv ausfallen wird.  Laumann: „Der Nutzen ist so groß, da bin ich ganz ruhig.“

Die CDU-Abgeordneten forderten zudem den sechsspurigen Ausbau der A 1 zwischen Kamener Kreuz und dem Kreuz Lotte-Osnabrück, den sechsstreifigen Ausbau der A 43 zwischen Recklinghausen und Münster-Süd, den Lückenschluss zwischen Reken und Dülmen, den kreuzungsfreien Ausbau der B 67 Bocholt-Isselburg, den Bau der  Ortsumgehungen Nottuln, Beckum, Heek, Ennigerloh/Neubeckum, Westkirchen,  Saerbeck, Sassenberg, Ahlen und den Weiterbau der B 51/B 481-Ortsumgehung Münster.