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Laumann bleibt in Düsseldorf – Keine Kandidatur

Quelle: www.muensterschezeitung.de

KREIS STEINFURT Karl-Josef Laumann wird bei der nächsten Bundestagswahl definitiv nicht antreten. Das bestätigte er auf Anfrage. Er wolle nicht „auf zwei Pferden gleichzeitig reiten“ und sich auf seine Aufgabe im Landtag konzentrieren. Gleichzeitig stehen nun drei mögliche Direktkandidaten im Wahlkreis 128 fest.

Karl-Josef Laumann sagte, er wolle die Landespartei nicht im Stich lassen: „Ich wurde in den Landtag gewählt und ich will mich auf diese Aufgabe konzentrieren“, sagte er. Er werde in NRW gebraucht und die Entscheidung nicht für den Bundestag zu kandidieren habe auch damit zu tun, „dass man sich ein Stück weit treu bleibt“, so Laumann.

Vertrauen der Wähler zurückgewinnen

Laumann betonte, es sei wichtig, dass die CDU in NRW wieder das Vertrauen der Wähler zurückgewinnt. Daran wolle er mitarbeiten. Die Entscheidung, nicht zu kandidieren, sei in den letzten Tagen gereift. „Das ist nichts, was Sie an einem Tag entscheiden“

In der Vergangenheit wurde spekuliert, ob Laumann die Nachfolge Dieter Jaspers als Direktkandidat antreten könnte. Jasper ist aufgrund der Affäre um seinen Doktortitel nicht mehr angetreten.

Drei mögliche Direktkandidaten

Das Rennen um die Direktkandidatur im Wahlkreis 129 (Steinfurt III) wird nun zwischen dem CDA-Vorsitzenden Karl-Heinz Hagedorn, der Kreistagsabgeordneten Heike Weiß und Anja Karliczek ausgetragen. Das bestätigte die stellvertretende Geschäftsführerin des CDU-Kreisverbandes, Lydia Wahlers.