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„Gelungene Kooperation mit Privatwirtschaft“

Quelle: Borkener Zeitung

Karl-Josef Laumann, CDU-Fraktionschef im Düsseldorfer Landtag, hat sich für den Fortbestand der Werker-Ausbildung ausgesprochen. Er hat den Benediktushof besucht und sich über dortige Ausbildungsformen informiert.

MARIA VEEN. Karl-Josef Laumann ist ein Freund klarer Worte, das wurde auch bei seinem gestrigen Besuch im Benediktushof Maria Veen deutlich. „Für Leute, die nicht so gut lernen können, brauchen wir nach wie vor die Werker-Ausbildung, und es muss auch weiterhin behindertengerechte Berufsschulklassen geben“, betonte der CDU-Fraktionschef NRW nach einem Rundgang durch das Berufsbildungswerk (BBW) und das Fachzentrum Metall, heißt es in der Pressemitteilung.

Für Jugendliche mit Behinderung sei es von enormem Vorteil, wenn sie in speziellen Berufskollegs unterrichtet und in Berufsbildungswerken wie in Maria Veen ausgebildet würden, so Laumann. Intensiv hatte der Oppositionsführer im Landtag zuvor mit Rehabilitanden des BBW gesprochen und deren unterschiedliche Werdegänge mit Interesse gehört.

Im Fachzentrum Metall erklärten Ausbildungsleiter Norbert Rohlf und der Schulleiter des Berufskollegs Benediktushof, Stefan Langela, die Kooperation mit der freien Wirtschaft. Auszubildende aus dem Berufsbildungswerk, Beschäftigte der Integrationsfirma Transfair Montage und Mitarbeiter des Schweißfachbetriebes Bruns arbeiten in diesem Fachzentrum im Gewerbegebiet unter einem Dach und kooperieren miteinander, erfuhr Karl-Josef Laumann. Ein gelungenes Beispiel für Inklusion im Alltag, meinte der gelernte Maschinenschlosser.

Im Gespräch mit Günther Bruns erfuhr er, dass die Kooperation zwischen Benediktushof und Schweißfachbetrieb für beide Seiten von großem Vorteil sei. Gerade die Auszubildenden aus beiden Betrieben hätten so die Möglichkeit, alle Seiten des betrieblichen Alltags sowie die praktische Metallverarbeitung genau kennenzulernen.