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CDU Rheine besucht Windhoff

Eine weitere Station auf der diesjährigen Sommertour der Stadtunion Rheine war der Schienenfahrzeug- und Anlagenbauer Windhoff. Begleitet wurde die CDU Rheine von Karl-Josef Laumann, dem erst vor wenigen Monaten direkt wieder gewählten Landtagsabgeordneten des hiesigen Wahlkreises. Paul Jansen von der CDU-Ratsfraktion freute sich als Organisator der Betriebsbesichtigung, dass sich die Geschäftsführer der Windhoff Bahn- und Anlagentechnik GmbH, Georg Vennemann und Manfred Schmitz, die Zeit für eine umfangreiche Präsentation mit anschließender Führung über das Werksgelände genommen hatten.

CDU Rheine besuchte die Firma Windhoff

Das Traditionsunternehmen aus Rheine fertigt seit 1889 hochwertige Endprodukte aus den Bereichen Schienenfahrzeuge sowie Bahn- und Industrietechnik für den Weltmarkt.

Die Firma Windhoff ist heute wieder eine feste Größe im Bereich Schienenfahrzeuge und liefert ihre technologisch anspruchsvollen Produkte insbesondere in die Schweiz und England, aber auch bis nach Thailand, China oder in den Rest der Welt. Dabei setzt Windhoff auf Mitarbeiter aus der Region, die in verschiedenen Ausbildungsgängen großteils selbst ausgebildet werden und bleibt so fest verwurzelt mit dem Münsterland. So gelingt es der Firma den Standort Rheine zu halten und sich gegenüber Konkurrenten zu behaupten. Dies ist in der Vergangenheit nicht immer gelungen, so dass die ehemals eigenständige Windhoff AG 2002 Teil der Unternehmensgruppe Georgsmarienhütte geworden ist und heute als Konzerntochter des großen Stahlkonzerns fertige Maschinen- und Anlagenprodukte liefert. Dabei ist die Bandbreite keineswegs auf den Schienenfahrzeugbau beschränkt – wenngleich dies das größte Standbein ist. Neben Rangiertechnik und Werkstattausrüstungen für Bahn-Betriebswerke gehören auch schienengebundene Transportlösungen zu den Produkten, die auf Kundenwunsch von der Firma Windhoff gefertigt werden.

Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt jedoch in den Bereichen Schienenfahrzeuge und Bahntechnik, für die Windhoff weltweit bekannt ist. Hier sind es insbesondere Spezialfahrzeuge, wie Service- und Montagewagen oder Lösch- und Rettungszüge für die Schiene. Neben den reinen Schienenfahrzeugen bietet Windhoff aber auch Zwei-Wege-Fahrzeuge an, die sowohl auf der Straße als auch auf Schienen fahren und mit denen so flexibel gearbeitet werden kann.

Am Standort Rheine findet neben der Endmontage der Produkte vor allem die Konstruktion und Entwicklung der aufwändigen und hoch spezialisierten Anlagen statt. „Der Großteil unserer Mitarbeiter besteht aus technischen Angestellten“, erläutert Georg Vennemann, der kaufmännische Geschäftsführer der Windhoff GmbH, der gemeinsam mit Manfred Schmitz, dem technischen Geschäftsführer, die Betriebsbesichtigung durchführt und die Mitglieder der CDU Rheine durch die Werkshallen leitet. In den Hallen und auf dem Werksgelände stehen einige der großen Schienenfahrzeuge des Unternehmens, die einen Eindruck von dem tatsächlichen Ausmaß der großen Fahrzeuge vermitteln. An den Drehbänken in den Betriebshallen fühlte sich vor allem Karl-Josef Laumann wie zu Hause, ist der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion doch gelernter Maschinenschlosser.

Die Mitglieder der CDU waren beeindruckt von der Vielfalt der hergestellten Produkte und froh ein klares Bekenntnis zum Standort Rheine von beiden Geschäftsführern der Windhoff Bahn- und Anlagentechnik GmbH zu hören. „Das ist überhaupt kein Thema“, bekräftigten Georg Vennemann und Manfred Schmitz zum Abschluss der Betriebsbesichtigung.

Die Windhoff GmbH beweist, dass Tradition und Technik am Standort Rheine Hand in Hand gehen und mit dem richtigen Geschäftsmodell fast 125 Jahre am Weltmarkt bestehen kann.