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Karl-Josef Laumann MdL im Gespräch mit Gunnar Sander von der Sander Pflege GmbH

Fürsorge von Mensch zu Mensch

Emsdetten. Zu einem Gedankenaustausch über die Altenpflege in der Region trafen sich jetzt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Karl‑Josef Laumann und Gunnar Sander von der Pflegedienst Sander GmbH in Emsdetten. Sander führte während des gemeinsamen Gespräches aus, dass der Bedarf in der ambulanten Pflege in Zukunft weiter ansteigen wird. Die Nachfrage nach Fachkräften in den Pflegeberufen sei deshalb spürbarer geworden. Allerdings schätzt er die allgemeine Situation noch als gut ein. „Die Lehrlingssituation, was sowohl Qualität als auch Quantität angeht, ist zurzeit in der Region noch als gut zu bewerten“, so Sander im Gespräch mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Karl-Josef Laumann. Erfreut zeigte sich der Landtagsabgeordnete Laumann über die Einschätzung Sanders, dass die Ausbildungsumlage grundsätzlich richtig sei. „So werden Einrichtungen und Pflegedienste, die nicht ausbilden, an den Ausbildungskosten des Fachkräftenachwuchses beteiligt“, erläuterte Sander. Ein weiterer Schwerpunkt des gemeinsamen Gespräches war die Idee, in Zukunft mehr Menschen mit Behinderung im Pflegebereich auf den ersten Arbeitsmarkt zu führen. „Mancher Werkstattbeschäftigter hat das Zeug, mehr zu leisten, als in der Werkstatt verlangt wird. In der Hausmeisterei, bei der Gartenarbeit, Tische eindecken, Essen anreichen oder Hilfestellungen aller Art im Pflegebereich könnten sicherlich auf Dauer den einen oder anderen Arbeitsplatz mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung sein“, so Karl-Josef Laumann.