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Laumann zieht direkt in den Landtag

Quelle: www.ivz-online.de

Jubel bei der SPD, bei der FDP und den Piraten, Zufriedenheit bei den Grünen, „blankes Entsetzen“ hingegen, sagt Karl-Josef Laumann, bei der CDU. Das Ergebnis der Landtagswahl spiegelt sich auch im Wahlkreis 82 wider.

Hörstel. Jubel bei der SPD, bei der FDP und den Piraten, Zufriedenheit bei den Grünen, „blankes Entsetzen“ hingegen, sagt Karl-Josef Laumann, bei der CDU: Das Landesergebnis spiegelt sich auch im Wahlkreis 82 wider, wenn auch nicht so extrem wie landesweit. Die CDU verliert; besonders deutlich in Emsdetten und Saerbeck. Die SPD und die Piraten gewinnen.

Dennoch freut sich Laumann in dieser für seine Partei so bitteren Stunde ehrlich über den Direkteinzug. Der Vorsprung zur SPD-Frontfrau Elisabeth Veldhues ist geschmolzen. Aber er ist immer noch recht beachtlich. Und das, obwohl SPD und CDU bei den Zweitstimmen im gesamten Wahlkreis jetzt gleichauf liegen. Der Rückhalt in Hörstel ist ungebrochen: Dort liegt Laumann bei den Erststimmen um fast 30 Prozent vor Veldhues. Die SPD-Kandidatin wäre gern einmal direkt in den Landtag eingezogen, sagt sie, und fügt hinzu: „…aber bei so einem Fraktionsvorsitzenden.“ Mit etwas Glück hat der Wahlkreis 82 dennoch wieder zwei Vertreter im Landtag. Der Sprung von Listenplatz 13 auf Platz 3 ist Veldhues am Sonntag zwar schon gelungen, doch letzlich reichte es nicht, um wieder in den Landtag einzuziehen.