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Die Landtagswahl-Kandidaten aus dem Tecklenburger Land stehen Rede und Antwort

Die Landtagswahl-Kandidaten aus dem Tecklenburger Land stehen Rede und Antwort

Was sind Ihre drei größten persönlichen Stärken und was der beste Grund, am Wahltag das Kreuzchen hinter Ihrem Namen zu machen?

Laumann: Ich bin bodenständig, gradlinig und setze mich beharrlich für ein Ziel ein, wenn ich von einer Sache überzeugt bin. Ich glaube, dass ich in den vergangenen Jahren meines politischen Engagements viel für die Menschen hier und die Region erreicht habe. Hier ist meine Heimat und die Heimat meiner Familie. Ich möchte mich weiter engagieren, so wie in der Vergangenheit, und deshalb werbe ich um das Kreuz der Wählerinnen und Wähler hinter meinem Namen.

Was muss die neue NRW-Landesregierung tun, um die Schuldenproblematik in den Griff zu bekommen?

Laumann: Die CDU wird einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Schuldenbremse in der NRW-Verfassung vorlegen. Dem haben sich SPD und Grüne bisher immer verweigert. Darüber hinaus haben wir ein Programm vorgelegt, in dem wir quer über alle Titel des Haushalts 2012 rund 1,6 Milliarden Euro einsparen wollen. Wir werden das Steuerabkommen mit der Schweiz unterstützen, dass nach vorsichtigen Schätzungen sofort rund zwei Milliarden Euro in die Kassen von NRW bringen wird.

Für welche Projekte in der Region in den Bereichen Verkehr/Infrastruktur, Schule und Familie wollen sie sich in Düsseldorf konkret einsetzen?

Laumann: Auf jeden Fall müssen die Grundschulen in den kleinen Orten wie zum Beispiel Birgte, Steinbeck oder Halverde erhalten werden, wenn sie wenigstens noch 36 Kinder haben. Bei der Verkehrsinfrastruktur muss der sechsspurige Ausbau der A 1 bis zum Lotter Kreuz vorangetrieben werden. Und eine Erneuerung des Bahnhofs in Ibbenbüren muss in der Prioritätenliste unbedingt weiter nach vorne kommen. Der Bahnhof ist ein dunkles Dreckloch.

Der Strukturwandel (Kohleregion Ibbenbüren / Heeresflieger Rheine) ist die größte Zukunftsaufgabe. Was muss dringend getan werden?

Laumann: Das Wichtigste ist, dass die Bergbau- und Konversionsgemeinden im Gebietsentwicklungsplan einen Zuschlag für mehr Gewerbe- und Industrieflächen bekommen, um offensiv Firmenansiedlungen zu betreiben. Und es müssen EU-Strukturfördermittel in die Region fließen, darauf haben die Kommunen Anspruch. Ich war in Brüssel, das geht. Zu entscheiden hat es dann die Landesregierung. Wenn die CDU an der Regierung in Düsseldorf beteiligt ist, halte ich mich für mächtig genug, das durchzusetzen.

Wie wird Ihre persönliche politische Laufbahn nach dem Wahl-Sonntag 13. Mai weitergehen?

Laumann: Ich gehe davon aus, dass ich auch nach dem 13. Mai in einer verantwortlichen Position in Düsseldorf arbeiten werde.