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Wahlkampfauftritt in Rheine – Röttgen statt TV-Krimi

Quelle: www.mv-online.de

Forderte eindringlich eine Beendigung der permanenten Neuverschuldung: CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen gestern in der Stadthalle.

Forderte eindringlich eine Beendigung der permanenten Neuverschuldung: CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen gestern in der Stadthalle.
(Foto: Kampferbeck)



Rheine. Freitagabend, 20.15 Uhr, beste TV-Krimizeit. Knapp 300 Besucher wollten statt dessen in der Stadthalle vom CDU-Spitzenkandidaten Norbert Röttgen hören, wie er die Landespolitik gestalten will. Und Röttgen legte los wie die Feuerwehr.

Vor allem die Nachhaltigkeit in der Finanzpolitik prägte seinen Wahlkampfauftritt in Rheine. Die Verschuldungspolitik habe jahrzehntelange sozialdemokratische Tradition. „Wir müssen den Wettbewerb der Versprechungen beenden. Wir dürfen so nicht weitermachen“, sagte Röttgen. Denn diejenigen, die diese Schulden bezahlen müssten, hätten noch kein Wahlrecht. Eine rot-grüne Regierung, die sich offen zum Schuldenmachen bekenne, habe nichts verstanden, sie ist nach den Worten Röttgens Vertreter einer alten Politik zu Lasten der nächsten Generation.

Die neue nachhaltige CDU-Politik sei eine absolute Mehrheitsposition in der Gesellschaft. „Die besteht nicht nur aus Egoisten“, so der Redner.

Statt eines Zwanges zum Besuch von Kindertagesstätten, wie die SPD-Spitzenkandidatin anstrebe, werde er als Ministerpräsident erst einmal für genügend Plätze in den Kitas sorgen.

Die Energiewende müsse endlich auch in NRW ankommen, forderte Röttgen weiter. Er werde es zur Chefsache machen, dass modernste Kraftwerke wie in Datteln in Betrieb gehen könnten und nicht die Gerichte entscheiden.

Hart ging Wahlkreiskandidat Karl-Josef Laumann mit der Landesregierung ins Gericht. Das Gemeindefinanzierungsgesetz sei so geändert worden, dass die großen Städte im Ruhrgebiet jetzt 670 Euro je Einwohner aus der Landeskasse bekämen, die Kommunen im Münsterland dagegen nur noch 115 Euro. Damit würden die Städte und Gemeinden bestraft, die bislang solide gewirtschaftet hätten.

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