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Besuch in Freckenhorst – Der Verkehr muss raus aus dem Ort

Quelle: www.wn-online.de

Stürzten sich ins Verkehrsgetümmel: (v. l.) Astrid Birkhahn, Karl-Josef Laumann, Dorothe Hüttemann und Elke Duhme (alle CDU). Foto:

Stürzten sich ins Verkehrsgetümmel: (v. l.) Astrid Birkhahn, Karl-Josef Laumann, Dorothe Hüttemann und Elke Duhme (alle CDU). Foto:
(Lowinski)



Warendorf – „Es wird immer schwieriger Straßen zu bauen. Man kriegt keinen Konsens hin.“ Für den CDU Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Karl-Josef Laumann, sind Freckenhorst und Warendorf, wo man schon seit über 30 Jahren auf Umgehungsstraßen und damit Entlastung vom Durchgangsverkehr hofft, so gesehen kein Sonderfall.

Laumann, gestern auf Wahlkampftour im Kreis Warendorf, kennt sich mit der Thematik aus: Im eigenen Wahlkreis gibt es ähnliche Problemfälle.

Das Beispiel vor Ort, enge Straßen, stinkende Lastwagen und Schlangen auf der Warendorfer Straße machen Eindruck: „Hier sieht man doch, dass es unabdingbar ist, den Verkehr aus dem Ort zu bekommen.“ Wenn zwei Laster sich begegnen wird es ganz eng – und manche Bürgersteige sind nicht einmal breit genug, um sie mit einem Kinderwagen gefahrlos zu nutzen. Für Laumann ist klar: „In solchen Fällen muss der Schutz der Menschen Vorrang vor dem Schutz der Natur haben.“

Auch wenn landwirtschaftliche Flächen begehrt sind und man sich beim Bau von Umgehungsstraßen natürlich mit den Betroffenen einigen muss: Am Beispiel Freckenhorst zeige sich, dass man Prioritäten setzen müsse. Man dürfe zwar das große Ganze beim Straßenbau nicht aus den Augen lassen, sind sich Astrid Birkhahn, die CDU-Kandidatin im Nordkreis, und Laumann einig. Aber um so drängende Probleme wie in Freckenhorst zu lösen, könne auch die Verwirklichung des Gesamtprojekts in Teilschritten eine Lösung sein. Im Klartext: Wenn es schwierig ist, das Gesamtprojekt B 64n an einem Stück zu realisieren, könne ja man wenigstens in der Stiftsstadt voran kommen. Laumann appelliert an das Landesstraßenbauamt: „Es muss Vorfahrt geben für schwer belastete Ortsdurchfahrten.“ Vorfahrt also auch für Freckenhorst: „Das ist ein Zustand, unter dem der ganze Ort leidet.“ Deshalb sei die Dringlichkeit hier auch noch höher als in Warendorf.

Nach dem großen Verkehrsgetümmel an der Warendorfer Straße standen für Laumann Besuche auf dem Hof Lohmann und verschiedenen Sozialeinrichtungen in Ennigerloh auf dem Programm.