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Röttgen setzt auf Laumann

Quelle: www.wn-online.de

Der Alte soll der Neue sein: In seiner Regierungsmannschaft setzt CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen auf Karl-Josef Laumann als Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Der Fraktionschef hatte dieses Amt bereits von 2005 bis 2010 „schrecklich gerne“ inne. „Wir verbinden damit den Anspruch, dass in Nordrhein-Westfalen Arbeits-, Gesundheits- und Sozialpolitik aus einem Guss gemacht wird“, erklärte Röttgen gestern. Morgen will er einen Kandidaten für ein neues Energieministerium vorstellen.

Laumann kündigte für die Gesundheitspolitik einen Krankenhausbedarfsplan an, der grobe Rahmenparameter setze. Letztlich sollten die Patientenströme entscheiden, welche Klinik welches Budget erhalte. Eine Grundversorgung sei aber unverzichtbar. Laumann betonte, jetzt müssten 500 neue Plätze für Medizinstudenten geschaffen werden, um nicht in zehn Jahren vor einer dramatischen Unterversorgung zu stehen.


Für den Bereich der Arbeit hob er den wachsenden Bedarf an beruflicher Weiterbildung hervor. Zudem sollten ältere Arbeitsuchende über eine qualifizierte Pflegeausbildung eine neue Perspektive entwickeln können. Bei der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen würden sämtliche Maßnahmen von Sparmaßnahmen der CDU ausgenommen, versprach Laumann.