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Standort-Konsens: Kraft und Laumann für Erhalt der Bundeswehr in Rheine

Quelle: www.mv-online.de

Rheine. Schützenhilfe für die Rheiner Heeresflieger: Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Karl-Josef Laumann fordern Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière in einer gemeinsamen Erklärung auf, den Bundeswehrstandort Rheine zu erhalten – und zwar bis zum Auslaufen des Waffensystems CH-53 in etwa 15 Jahren. Das teilt die NRW-Staatskanzlei mit.

„Das Argumentationspapier des Regionalrates, des Kreises Steinfurt und der Stadt Rheine sind aus unserer Sicht nachvollziehbar und schlüssig“, heißt es in dem gemeinsamen Schreiben von Kraft und Laumann. Der Kompromissvorschlag der Arbeitsgruppe „Unsere Heeresflieger müssen bleiben!“ sei „sehr ausgewogen und sehr erwägenswert“. Kraft und Laumann schließen sich der Forderung der regionalen Arbeitsgruppe an: „Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie Ihre Entscheidung zum Standort Rheine-Bentlage im vorgeschlagenen Sinne verändern würden“, heißt es in dem Brief an den Verteidigungsminister.

Im Zuge des Stationierungskonzeptes hatte Verteidigungsminister de Maizière im Oktober des vergangenen Jahres das faktische „Aus“ für den Standort Rheine verfügt. Eine regionale Arbeitsgruppe um Kreisdirektor Martin Sommer kämpft seitdem für den Erhalt des Hubschrauberregimentes in Rheine-Bentlage.

Lokalvideo auf herein.tv