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Besondere Klausurtagung in Marienthal: Joachim Gauck zu Gast

Quelle: www.cdu-nrw.de

Laumann Lammert Gauck Röttgen WittkeZu Gast beim Marienthaler Kreis der NRW-CDU: Joachim Gauck

Am Wochenende tagten in Hamminkeln-Marienthal die Führungsspitzen der NRW-CDU im traditionellen „Marienthaler Kreis“. Der Landesvorsitzende Norbert Röttgen bezeichnete diese Klausurtagung als „besondere“ Veranstaltung, geprägt durch den Besuch des Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck.

Röttgen: Gauck wird Deutschland gut tun

Gauck sei von den Mitgliedern des Marienthaler Kreises sowie den Abgeordneten aus Landtag und Bundestag „freundlich und offen empfangen“ und „mit starkem Applaus“ verabschiedet worden, so Röttgen. Er habe großen Eindruck gemacht und glaubwürdig über Freiheit, Verantwortung, Wohlstand und Demokratie gesprochen. Es werde Deutschland gut tun, so Röttgen, dass ein Bundespräsident Gauck viele Dinge aus einer anderen Perspektive sehe als die westdeutsche Gesellschaft, für die Freiheit und Demokratie seit langem eine Selbstverständlichkeit sei. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag Karl-Josef Laumann betonte, „was Joachim Gauck gesagt hat, und wie er es gesagt hat, hat mich tief beeindruckt“. Er sei sicher, dass die CDU-Wahlmänner und -frauen Gauck mit gutem Gewissen ihre Stimmen geben könnten. Auch Generalsekretär Oliver Wittke lobte den „offenen, ehrlichen, geradlinigen“ Auftritt von Joachim Gauck, der ankündigte, „noch viel zu sagen“ zu haben. Er sei froh über das eindrucksvolle Gespräch und überzeugt, dass „der Funke übergesprungen“ sei.

Marienthaler Kreis beschäftigt sich mit Eurokrise und gesellschaftlichem Wandel

Am Freitagabend und Samstagvormittag hatte sich der Marienthaler Kreis bereits mit der sich verändernden Gesellschaft, der Abwendung von den Parteien und dem Wunsch nach mehr Partizipation beschäftigt. Ebenso habe man sich dem „Euro als Monothema der aktuellen Politik“ gewidmet. Darüber hinaus hat der am Samstagmittag zusammengetretene CDU-Landesvorstand 20 Wahlmänner und -frauen für die Bundesversammlung vorgeschlagen. Über die Vorschläge wird, gemeinsam mit den 29 von der CDU-Landtagsfraktion vorgeschlagenen Delegierten, der nordrhein-westfälische Landtag in der kommenden Woche entscheiden. Neben den Führungsspitzen der Partei werden auch Repräsentanten der gesellschaftlichen Gruppen für die NRW-CDU nach Berlin fahren. Darunter sind unter anderem Mevlüde Genc, die zwei Töchter und zwei Enkelinnen beim Solinger Brandanschlag 1993 verloren hat, und Alice Schwarzer, deren bemerkenswerte Lebensleistung die NRW-CDU mit der Nominierung für die Bundesversammlung Anerkennung verleihen möchte.

Die CDU Nordrhein-Westfalen schlägt der CDU-Landtagsfraktion die folgenden Personen als Wahlfrauen und -männer zur 15. Bundesversammlung vor:

  • Brok, Elmar MdEP
  • Genc, Mevlüde
  • Göhner, Dr. Reinhard
  • Hagmans, Gaby
  • Heesen, Peter
  • Hunsteger-Petermann, Thomas
  • Hüppe, Hubert
  • Kuckart, Leonhard
  • Linssen, Dr. Helmut
  • Merz, Friedrich
  • Maier-Hunke, Dr. Horst-Werner
  • Reul, Herbert MdEP
  • Schauerte, Hartmut
  • Schulhoff, Prof. Dr. Wolfgang
  • Schwarzer, Alice
  • Vogt, Petra
  • Volmering, Sven
  • Weigand, Michael
  • Wittke, Oliver
  • Wulff, Prof. Dr. Otto