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Karl-Josef Laumann begeistert als Bruder Tuck

Quelle: www.ivz-online.de

 Foto: Francis Kroll

Der Saal Feldmann war zum Bersten voll, als die Birgter Schützen am Samstagabend ihr Karnevalsfest feierten. Natürlich durfte auch Schützenkönig Karl-Josef Laumann nicht fehlen, der pünktlich um 20.11 Uhr mit seinen Getreuen einmarschierte.

König Karl-Josef Laumann zog als Bruder Tuck mit seinen Getreuen ein.

Riesenbeck. Zum Bersten voll mit ausgelassenen Narren war der Saal Feldmann am Samstagabend, als Vorsitzender Klemens Wölte seine Birgter Schützen begrüßte und den Einzug von Schützenkönig Karl-Josef Laumann mit seinen Getreuen pünktlich um 20.11 Uhr ankündigte.

Dem bekannten CDU-Politiker ist die Überraschung gelungen. Als Bruder Tuck mit seiner Gruppe im entsprechenden Robin-Hood-Outfit stand er seinem Vorbild in nichts nach. Robin Hood und seine Freunde waren Helden vieler englischer Volksballaden des 14. und 15. Jahrhunderts. Robin Hood war nicht nur ein ausgezeichneter Bogenschütze, der mit seinen Getreuen Little John, Bruder Tuck und Maid Marian im Wald bei Nottingham lebte, wo er reiche Herren ausraubte, um ihren Überfluss an die Armen zu verteilen. Auch König Karl-Josef und seine Getreuen, darunter seine Frau Agnes und seine Kinder, ließen es sich nicht nehmen, „Golddukaten“ in die Menge zu werfen. Dann folgte ein Nonstop-Programm, das sich sehen lassen konnte. Ob es die Tänze der verschiedenen Gruppen aus der Bevergerner Burggarde waren oder Monika Schnieders aus Hörstel, die als „Tussnelchen“ immer wieder die Vorzüge ihres Mannes Anton verherrlichte, schnell sprang der Funke über zum närrischen Volk, dessen Stimmung bald auf dem Höhepunkt war.

Die herrlichen Kostüme, ob Tiffis, Vogel Strauß, Cowboys und -girls mit angeheftetem Pferdchen, Mäuse, Kreuzspinnen, Himbeeren oder Phantasie-Kreationen, die biederen Bürger von Birgte waren kaum wiederzuerkennen. Schunkellieder wechselten sich mit einem dreistündigen Programm ab. Margret Rieke und Maria Lange aus Steinbeck traten als Dorfchronisten auf und gaben in deftigem Platt manch Seitenhiebe auf die aktuelle Politik. In ihrem zweiten Auftritt hatten sie als Frieda und Anneliese die Lacher auf ihrer Seite.

Natürlich wurden auch Orden verteilt, die König Karl-Josef zwar gern gab, dem das dazugehörige „Bützchen“ jedoch mehr eine lästige Pflichtübung war. Weiterhin locker durch das Programm führte Klemens Wölte, der sich über Auftritte aus den eigenen Reihen besonders freute. Die „Berghasen B-Bunnys“ hatten sich das Thema gesetzt, wie unterschiedlich Männer und Frauen träumen. Vom „Babysitter-Boogy“ bis hin zu Poptänzen, begleitet von den Disc-Jockeys Daniel und Marius, die auch für flotte Tanzmusik an diesem Abend sorgten, tanzten die jungen Frauen ihre Pantomimen.

Aus Brochterbeck war Dorfchronist Andreas Voss angereist, der die Politik und ganz besonders Karl-Josef Laumann im Blick hatte. Bevor der Tanzabend bis in den frühen Morgen startete, zeigte die vereinseigene „Hubertusgarde“, was sie unter der Choreografie von Ramona Ebbeler eingeübt hatte. Um Mitternacht gab es die Prämierung der besten Kostüme. Auf Platz eins kamen die einheitlichen Gruppen „die Mäuse“, auf Platz zwei „die Kreuzspinnen“ und auf Platz drei „die Himbeeren“.