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IG Metall ehrt ihre Jubilare und setzt sich weitere Ziele

Quelle: www.mv-online.de

Der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Josef Laumann hielt die Festrede bei der Jubilarehrung der IG Metall.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Josef Laumann hielt die Festrede bei der Jubilarehrung der IG Metall.



Rheine. „Auch wenn unsere Großväter von unseren jetzigen Arbeitsbedingungen geträumt haben, lohnt es sich dennoch, sich für die Arbeitnehmer einzusetzen“, meinte Landtagsabgeordneter Karl-Josef Laumann (CDU) am Sonntagmorgen bei der Jubilarehrung der IG Metall. Dabei wurden die zahlreichen Mitglieder für ihre jahrelange Mitgliedschaft geehrt. Für 25, 40, 50 und 60 Jahre sowie für eine 80-jährige Mitgliedschaft (Arnold Schulze aus Emsdetten) gab es für die Jubilare Präsente und Urkunden.

Gleichzeitig wurde die Chance genutzt, nochmal auf die Wichtigkeit der Gewerkschaft hinzuweisen. „Besonders nun, in der Mindestlohnfrage, sind die Gewerkschaften gefragt mit zu diskutieren“, meinte Laumann in seiner Festansprache. Vor allem forderte er die gleiche Bezahlung aller Mitarbeiter: „Wenn zwei Menschen am gleichen Ort arbeiten und dieselbe Arbeit verrichten, müssen sie auch gleich bezahlt werden.“ Dies betrifft Leiharbeiter, die für die Firmen als billige Arbeitskräfte genutzt werden.

Das Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede lockerte die Stimmung mit ihrem lustigen Musical auf.

Das Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede lockerte die Stimmung mit ihrem lustigen Musical auf.
(Fotos: Fühner)



„Alleine haben die Arbeiter keine Chance, sich bei Tarifverhandlungen durchzusetzen, das können nur mehrere gemeinsam schaffen“, ergänzte Laumann seine Ausführungen und bekam dafür auch Zuspruch von vielen Zuhörern in der Stadthalle.

Dennoch betonte Karl-Josef Laumann, dass die Fortschritte, die in den letzten zwei Generationen gemacht wurden, auch den Gewerkschaftlern zu wesentlichen Teilen zugesprochen werden müssen. „Dafür können wir dankbar sein und dafür müssen wir auch den jahrelangen Gewerkschaftlern danken, die hier anwesend sind.“ Für die Unterhaltung sorgte das Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede.