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Antibiotika in der Geflügelzucht: Sollten bestehende Strukturen nicht stimmen, müssen wir sie ändern

Quelle: www.cdu-nrw-fraktion.de

Zur Vorstellung der Ergebnisse der Untersuchung zu „Antibiotikaeinsatz in der Tierzucht“ erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann:

„Der Arzneimitteleinsatz ist ein wichtiger Indikator dafür, ob die Rahmenbedingungen in einer Tierhaltung in Ordnung sind. Wenn mehr als 96 Prozent der Masthähnchen innerhalb ihrer kurzen Lebenszeit krank oder so anfällig sind, so dass sie zum Teil mehrfach mit Antibiotika behandelt werden, dann ist etwas nicht in Ordnung. Wir werden die Ergebnisse der LANUV-Studie genau prüfen. Ich will keine pauschalen Urteile oder Verurteilungen. Wir müssen uns sehr genau anschauen, wie moderne Tierhaltung funktioniert und wie Tierärzte und Landwirte zusammen arbeiten. Hier brauchen wir mehr Transparenz. Wenn die Verantwortung des einzelnen Landwirts für das, was in seinem Betrieb mit den Tieren geschieht, eingeschränkt wird oder verloren geht, dann geraten wir auf eine schiefe Bahn. Arzneimittel darf es nur in Ausnahmefällen geben. Sollten bestehende Strukturen nicht stimmen, müssen wir sie ändern.“