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„Entscheidung gegen Rheine bedauerlich und schwer nachvollziehbar“

Zur heutigen Bekanntgabe des neuen Standortkonzeptes der Bundeswehr durch den Bundesminister Dr. Thomas de Maziere erklären die CDU-Bundestagsabgeordneten für den Kreis Steinfurt, Jens Spahn MdB und Dieter Jasper MdB, und der für Rheine zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Josef Laumann MdL:

„Wir halten die Entscheidung des Verteidigungsministers, die Heeresflieger aus Rheine abzuziehen und damit Bentlage als Standort quasi aufzugeben für völlig falsch und schwer nachvollziehbar. Die Bundeswehr hat in Rheine eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung und es wurden zudem in den letzten Jahren viele Millionen Euro in den Standort investiert. Alle Standortentscheidungen der vergangenen Jahre haben Rheine schwer getroffen.

Keinen anderen Standort in NRW trifft es so heftig wie Rheine. Mit dieser Entscheidung ist das Münsterland in weiten Teilen bundeswehrfreie Zone. Das ist eine bedenkliche Entwicklung für die Präsenz und damit Sichtbarkeit der Bundeswehr in der Fläche. Die Stadt Rheine, die noch vor zehn Jahren Deutschlands zweitgrößte Garnisonsstadt war, wird so vor schwerste Herausforderungen gestellt. Bei der Bewältigung dieser Aufgabe muss die Stadt bestmöglich von Bund und Land unterstützt werden. Das gehört zur Verantwortung bei Standortschließungen. Denn Rheine war jahrzehntelang ein guter Gastgeber und hat eine solche Entscheidung nicht verdient.